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Lenny Kravitz tritt am Donnerstag (31. Mai) in der Münchner Olympiahalle auf.

Rocker mit Botschaft

Lenny Kravitz kommt in die Olyhalle - eine besondere Sache erfreut seine Fans

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Kommenden Donnerstag tritt Retrorocker Lenny Kravitz in der Münchner Olympiahalle auf. Viele Fans freuen sich riesig darauf - vor allem gibt es Hoffnung für noch kartenlose Anhänger.

München - Eine seiner ersten Singles hieß Let Love Rule, lasst die Liebe regieren. Diesem Credo ist Lenny Kravitz bis heute treu geblieben. Sein neuester Song It’s Enough (Es ist genug) kommt zwar nicht so hippiemäßig-fröhlich daher, doch die Motivation dahinter ist dieselbe. Es geht um diejenigen Seiten der Welt, auf denen eben keine Liebe herrscht. Es geht um Rassismus und Krieg, um Intoleranz und Ausbeutung. Das dazugehörige Video zeigt harte Bilder von Umweltzerstörung, Armut und politischen Krisen. 

Zwischendurch aber blitzt in kleinen, kurzen Sequenzen auch Hoffnung auf, etwa wenn Menschen Solidarität üben und die Natur in all ihrer Schönheit erstrahlt. Kravitz selbst sagt dazu: „Ich habe genug von Rassismus. Ich habe genug vom Krieg. Ich habe genug von Umweltzerstörung und der Gier und Verlogenheit unserer Staatsoberhäupter. Wir müssen dringend die Kurve kriegen und ein höheres Verständnis für die Menschheit und diesen Planeten entwickeln.“

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It’s Enough ist die erste Singleauskopplung aus Lenny Kravitz’ neuem Album Raise Vibration. Bis das erscheint, müssen sich die Fans des amerikanischen Retrorockers noch gedulden. Erst am 7. September ist Stichtag. Dafür allerdings gibt sich der 53-Jährige (am 26. Mai wird er 54) in dieser Woche höchstpersönlich die Ehre. Am Donnerstag, dem 31. Mai, gastiert er ab 20 Uhr in der Münchner Olympiahalle. Karten zu 49 bis 97 €.

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Stilistisch wird es wie immer vielseitig. Die Grundlage von Kravitz’ Sound bildet seit seinen Anfängen Ende der 80er-Jahre der Rock. Den ergänzt er leidenschaftlich gerne durch Funk und Soul. Dies verlieh ihm schon früh den Stempel des Retrorockers, da einige seiner Stücke viel Flair der 1960er und 1970er in die Gegenwart transportierten – inklusive der psychedelischen Momente. Zehn Alben hat er bis dato herausgebracht. Und obwohl sein Erfolg in den USA begann, erreichte er dort niemals mit einem Longplayer die Spitze der Charts. Sein größter Erfolg dort war das Werk It Is Time for a Love Revolution von 2008 mit Platz vier. Bei uns dagegen schaffte der Musiker immerhin einmal den Sprung an die Spitze – mit dem Nachfolger Black and White America 2011.

Katrin Hildebrand

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