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Bayerische Staatsoper.

Intendant: „Wer sonst, wenn nicht wir“

Mega-Triumph: München ist Opernhaus des Jahres

München - Einen solchen Triumph gab es wohl noch nie: Mit einem Sechsfachsieg ist die Bayerische Staatsoper aus der jährlichen Kritikerumfrage der Zeitschrift „Opernwelt“ hervorgegangen. Sie wurde zum „Opernhaus des Jahres“ gewählt.

Nikolaus Bachler.

"Dirigent des Jahres“ ist Generalmusikdirektor Kirill Petrenko, „Orchester des Jahres“ das Bayerische Staatsorchester, zur „Aufführung des Jahres“ wurde die Produktion von Bernd Alois Zimmermanns „Die Soldaten“ gekürt. „Sänger des Jahres“ ist der Bariton Michael Volle, unter anderem für die Titelrolle in Rossinis „Wilhelm Tell“ bei den vergangenen Münchner Opernfestspielen. Und mit dem Titel „Nachwuchssängerin des Jahres“ darf sich die Sopranistin Hanna-Elisabeth Müller schmücken, sie ist im Ensemble des Hauses. Im Gespräch mit dem „Münchner Merkur“ sagte Intendant Nikolaus Bachler, es bezahle sich aus, „das wir den Weg, den wir uns vorgenommen haben, konsequent gegangen sind“. Der Erfolg seines Hauses habe 1000 Väter. „Weil wir 1000 Mitarbeiter haben. Und das sage ich jetzt nicht einfach so. Es ist vielmehr das Wesen von Theater: Man denkt ja gerne, dass es um Einzelne geht, zum Beispiel um die Stars. Doch in Wahrheit geht es nur gemeinsam.“ Bachler gab sich mit Blick auf das Umfrageergebnis selbstbewusst: „Wer sonst, wenn nicht wir?“

Das Interview mit Nikolaus Bachler lesen Sie hier.

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