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Sunrise-Avenue-Frontmann Samu Haber in Aktion.

Konzert in der Olympiahalle

Sympathische und ausgebuffte Entertainer: Sunrise Avenue begeistern München

"Hände hoch München", klingt erst Mal wie eine Drohung, aber bei Sunrise Avenue ist es natürlich die freundliche Aufforderung auch bei neuen Songs ordentlich mitzufeiern.

München - Denn konsequent sind sie, diese Nordmänner. Sie touren gerade, um ihr neues Album „Heartbreak Century“ zu bewerben – und sie spielen bis auf eine Ausnahme alle Lieder der aktuellen Platte. 

Die Hälfte eines Konzerts mit vergleichsweise unbekanntem Material zu bestreiten, zeugt von Selbstbewusstsein und die Reaktionen in der fast ausverkauften Münchner Olympiahalle scheinen den Finnen rund um Samu Haber Recht zu geben. Der Saal singt, summt und klatscht selig mit bei den süffigen Hymnen. 

Titellied wird inbrünstig mitgesungen

Wenn man es gut gelaunt sieht, spielen die Burschen nämlich schlichtweg eingängigen Pop? Übellaunige Mitmenschen könnten einwenden, dies sei eben Musik, die eben niemanden störe. Aber wenn man hört und sieht, wie inbrünstig die Menschen das Titellied des neuen Albums mitsingen, neigt dazu Sunrise Avenue als ebenso sympathische wie ausgebuffte Entertainer wahr zu nehmen. 

Wenn Frontman Samu Haber launig erklärt, in der Regel seien Omas die größten Fans und eine junge Dame aus dem Publikum prompt ein Foto ihrer Großmutter hochreicht, ist die Halle selig. Bei Redaktionsschluss nahm die Party jedenfalls richtig Fahrt auf. Sunrise Avenue wissen, wie man Menschen glücklich macht - das ist kein geringes Kunststück.

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