Münchner Musik-Biennale mit vier Opern-Uraufführungen

München - Vier Opern-Uraufführungen stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Münchner Biennale für Musiktheater. Das von Werner Henze gegründete Festival unter der künstlerischen Leitung von Peter Ruzicka besteht seit 20 Jahren.

Die Opern- und Konzertveranstaltungen sowie Komponistengespräche vom 17. April bis 3. Mai stehen unter dem Motto "Fremde Nähe". In den vergangenen 20 Jahren sind bei der Münchner Biennale insgesamt rund 80 Musiktheaterwerke verschiedenster Art uraufgeführt worden. Neu bei dieser 11. Biennale ist eine Konzertreihe "Biennale plus", bei der unter anderem das Ensemble Modern, das österreichische Ensemble für Neue Musik und das Klangforum Wien mit Ur- und Erstaufführungen gastieren werden.

Die Biennale versteht sich als Forum für experimentelle, zeitgenössische Musik. Eröffnet wird das Festival am 17. April mit der Oper "Arbeit Nahrung Wohnung" als Auftragswerk der Biennale des 1969 geborenen Komponisten Enno Poppe über Daniel Defoes berühmten Roman "Robinson Crusoe". Danach folgen "architektur des regens" des 1971 geborenen Österreichers Klaus Lang, "hellhörig" von Carola Bauckholt, und als viertes Auftragswerk steht die Oper "Piero - Ende der Nacht" von Jens Joneleit auf dem Programm.

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