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Satirischer Protest im Foyer der Münchner Philharmonie.

Entkernung verhindert

Satirische Aktion des TamS-Theaters im Gasteig

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München - Mit einer satirischen Aktion hat das Münchner TamS-Theater am Samstag im Foyer der Münchner Philharmonie die Debatte um einen neuen Konzertsaal kommentiert. Die Online-Petition für das Anliegen läuft unterdessen bestens.

Warum bis 2020 warten, wenn man das Ding jetzt schon abbrechen könnte? Mit einer satirischen Aktion hat das Münchner TamS-Theater am Samstag im Foyer der Münchner Philharmonie die Debatte um einen neuen Konzertsaal kommentiert. Vor dem Konzert der Philharmoniker wurde um 18.30 Uhr ein Treppenaufgang gesperrt und zur Baustelle erklärt. „Einem sofortigen Beginn der Entkernung stand eigentlich nichts mehr im Wege“, teilte das Ensemble mit. Die Verantwortlichen der Philharmonie ließen sich allerdings nicht von der notwendigen Evakuierung des Gebäudes überzeugen. „Daher musste die Aktion bereits nach kurzer Zeit abgebrochen werden.“

Eine weitere Aktion läuft dagegen bestens: Bei der Online-Petition für einen weiteren Münchner Konzertsaal haben sich mittlerweile rund 14.500 Unterstützer gefunden, gute 6000 davon sind aus München. Bayerns Kunstminister Ludwig Spaenle (CSU) hat den Kritikern vorgehalten, sich mit dem Konzept der Staatsregierung nicht auseinandergesetzt zu haben. „Ich kann die Enttäuschung verstehen“, sagte er. „Was mich jedoch ein bisschen wundert, ist, dass manche Beteiligte bisher keine Anstalten machen, sich mit den Elementen dieses Konzepts zu befassen.“ Wie berichtet favorisieren Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) und Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) eine Sanierung von Gasteig und Herkulessaal, statt einen weiteren Saal zu bauen. Die Einigung stößt auf heftige Kritik, weil noch gar keine genauen Konzepte vorliegen  

th

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