Münchner Staatsanwalt durchsucht Galerie-Räume

Nazi-Kunstraub: - Das Erbe des im März verstorbenen Nazi-Kunsträubers Bruno Lohse beschäftigt die Justiz in München und Zürich. Die Staatsanwaltschaft ließ die Räume eines Münchner Galeristen durchsuchen, den eine Enkelin des Verlegers Samuel Fischer wegen Erpressung angezeigt hat.

Der Galerist und ein amerikanischer Kunsthistoriker hätten der Frau gegen "Finderlohn" die Rückgabe eines Gemäldes von Camille Pissarro angeboten, das der Familie 1938 abgepresst worden sei. Nach einem Bericht des Schweizer Magazins "Cash" soll Lohse, der im Zweiten Weltkrieg für Hermann Göring in ganz Europa Kunstwerke beschafft hatte, das Pissarro-Gemälde und andere Bilder im Tresor einer Zürcher Bank deponiert haben. Der Galerist sei verfügungsberechtigt über den Safeschlüssel gewesen.

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