+
Joanne K. Rowling

Münchner Verlag landet unwissentlich Coup

Zufällig Rechte an neuem Rowling-Roman gesichert

München/London - Der Münchner Blanvalet Verlag hat mit dem neuen, unter Pseudonym veröffentlichten Krimi der Harry-Potter-Erfinderin J.K. Rowling (47) einen echten Coup gelandet.

Wie der Verlag in einer Pressemitteilung bekanntgab, hatte er sich bereits im Februar die Rechte an dem vermeintlichen Romandebüt "The Cuckoo's Calling" von Robert Galbraith gesichert. Rowlings Autorenschaft war vergangene Woche von der britischen Zeitung "Sunday Times" enthüllt worden. Der Roman soll nun unter dem Titel "Der Ruf des Kuckucks" möglichst bald auf Deutsch erscheinen.

Im Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Focus" sagte die verantwortliche Lektorin Anja Franzen, sie hätten vor allem die Figuren im Buch begeistert. "Der Verdacht, dass es von Rowling stammt, kam mir nicht." Nach "Focus"-Angaben bezahlte der Verlag eine Summe im vierstelligen Bereich - und kann sich nun voraussichtlich über einen Bestseller freuen. Für den Hamburger Carlsen Verlag waren die deutschen Rechten an der "Harry Potter"-Saga ein Volltreffer.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Mega-Cooler Kultseniorenabend! Neil Diamond in der Oly-Halle
Kontrastprogramm zur Wiesn: Am Donnerstagabend hat Neil Diamond die Olympiahalle mit seiner Coolness beehrt. Eine Kritik.
Mega-Cooler Kultseniorenabend! Neil Diamond in der Oly-Halle
Der Mut-Lacher
Mit „Monsieur Claude und seine Töchter“ gelang Philippe de Chauveron ein Riesenerfolg. Nun setzt de Chauveron einen drauf: In „Hereinspaziert!“ übernimmt Christian …
Der Mut-Lacher
Nachtkritik: Sting macht in der Olympiahalle sein Ding
Sting hat in seinem Musikerleben Songs geschrieben, die heute noch so gut funktionieren wie 1983 oder 1995. Davon macht er in der Olympiahalle Gebrauch - und seine Fans …
Nachtkritik: Sting macht in der Olympiahalle sein Ding
Im Lenbachhaus geht der Punk ab
Das Münchner Lenbachhaus zeigt in der Ausstellung „Normalzustand“ deutsche Undergroundfilme, die zwischen 1979 und den frühen Neunzigerjahren entstanden sind. 
Im Lenbachhaus geht der Punk ab

Kommentare