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Cro (Archivfoto) sorgte für eine ausverkaufte Muffathalle

Der Hit-Rapper in der Muffathalle

Wer Cro, der ko: Die Konzert-Kritik

München - Cro, der Mann mit der Pandamaske, sorgte in der ausverkauften Muffathalle für Begeisterung beim U16-Publikum: die Handys zum Himmel.

Wer Cro, der ko! Der Stuttgarter Kuschel-Rapper Cro, mit seiner putzigen Panda-Maske eine Art gewaltfreier Sido, lieferte seinem U16-Publikum in der ausverkauften Muffathalle eine tolle Kiste – zumindest kreischten die Teenie-Mädels ausführlichst.

Mit seinem DJ Psaiko Dino, mit Gitarrist und Drummer präsentierte der 22-jährige Carlo „Cro“ Waibel den nicht unüblen Rap-Pop-Mix seines Debütalbums Raop mit Hits wie Du (ganze Halle im Refrain: „Babyyyyyyyyyy!“) oder Easy.

Charisma, Star-Qualitäten? Schwer zu beurteilen unter der Verkleidung. Jedenfalls hat sich Waibel die uralten Tricks des Teenie-Bespaßens („Sind Mädels da?“ – „Ist hier irgendwer sexuell erregt?“) schon bestens draufgeschafft. Die Handys zum Himmel!

Ob’s zum echten Star reicht, wird sich erst zeigen, wenn die Maske irgendwann fällt, wie einst bei KISS oder Sido. Ein Händchen für hübschen Pop hat Cro allemal. Und die Mädels waren begeistert: Wenn’s schon kein Pony gibt, dann wenigstens einen Panda.

JH

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