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Nachtkritik: Premiere "Im Weißen Rössl"

München - Nicht die ganze Welt ist hier himmelblau, wohl aber die liebevoll gepinselten Kulissen. Ralph Benatzkys Singspiel „Im Weißen Rössl“ als aufgekratzte, leicht überdrehte Angelegenheit im allerliebreizenden, ironisch-naiven Postkarten-Schick. Hier die Nacht-Kritik!

Das war so recht nach dem Geschmack des jubelnden Publikums. Am Donnerstagabend war Premiere im Fröttmaninger Theaterzelt, das dem Gärtnerplatz-Team zurzeit als Ausweichquartier dient. Intendant und „Rössl“-Regisseur Josef E. Köpplinger hat eben den sechsten Sinn für die leichte Muse – da wird nichts verballhornt oder unter Scherzdruck gesetzt, sondern liebevoll und mit perfektem Tempo angerichtet. Eine Aufführung, die Kultstatus bekommen könnte.

Eine ausführliche Kritik folgt!

th

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