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Roger Diederenarbeitete bereits in der Hypo-Kunsthalle.

Diederen neuer Direktor der Kunsthalle

München - Es wird ein nahtloser Übergang: Roger Diederen übernimmt den Direktorenposten  in der Hypo-Kunsthalle.

Der Übergang an der Theatinerstraße ist gewissermaßen nahtlos: Roger Diederen (47), den die Hypo-Kulturstiftung jetzt zum Chef ihrer Münchner Kunsthalle auserkoren hat, arbeitet dort schon jahrelang. Seit 2006 hat er mitverantwortlich 19 Ausstellungen betreut – zuletzt die gerade zu Ende gegangene Schau „Hammershøi und Europa“. Ab 1. Januar 2013 ist Diederen dann offiziell der Direktor. Er übernimmt die Position von Christiane Lange, die das Amt der Leiterin der Staatsgalerie Stuttgart antreten wird (wir berichteten). Auch sie war übrigens in der mittlerweile traditionsreichen Kunstinstitution bereits als Kuratorin verankert, als sie als Nachfolgerin von Johann Georg Prinz von Hohenzollern auf ihren Posten berufen wurde.

Diederen, gebürtiger Niederländer, hat in Amsterdam studiert und arbeitete dann an verschiedenen Häusern in den USA; vor seinem Wechsel nach München etwa am Dahesh Museum of Art in New York. In der Verlautbarung der Hypo-Kulturstiftung bekennt er sich zur Kontinuität: „Ich sehe meine vordringlichste Aufgabe darin, wichtige Ausstellungsprojekte nach München zu holen, um das schon reiche Angebot an Museumssammlungen mit besonderen Präsentationen zu vervollständigen.“ Qualität, Vielfalt, Klassische Moderne, Themenausstellungen sind die Stichworte, die in dem Zusammenhang fallen. Stiftungsvorstand Dieter Rampl seinerseits pocht auf die Hinwendung zu jungen Besuchern – eine Herausforderung.

Simone Dattenberger

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