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„Peer Gynt“ zum Auftakt: Mit der Ibsen-Inszenierung von Antú Romero Nunes (mit Nils Kahnwald in der Titelrolle, re., sowie Michael Goldberg als Knopfgießer und Trollkönig) eröffnet an diesem Samstag im Münchner Volkstheater das Festival „Radikal jung“. Die Produktion kam am Schauspiel Frankfurt heraus.

Die neue Regie-Generation

München - Dieses Wochenende startet das Festival "Radikal jung". Hier stellen sich die Teilnehmer vor. Sehen Sie alle zehn Regisseure im Überblick:

Am Münchner Volkstheater können Theaterfreunde in die Zukunft schauen: An diesem Wochenende startet das Festival „Radikal jung“, das zehn herausragende Inszenierungen von europäischen Nachwuchsregisseuren zeigt. Wer wissen will, wie das Theater von morgen aussieht, findet hier zehn (möglicherweise recht verschiedene) Antworten: Auf dieser Seite stellen wir die diesjährigen Teilnehmer vor. Eröffnet wird das Festival an diesem Samstag mit „Peer Gynt“, zudem ist auf der kleinen Bühne des Volkstheaters „ArabQueen“ zu sehen (beide Vorstellungen sind ausverkauft, für alle weiteren gibt es Restkarten).

Die neue Regie-Generation

Die neue Regie-Generation

Neben Inszenierungen aus Deutschland sind heuer Produktionen aus Belgrad, Zürich, Wien, Brüssel und London zu Gast – so international war „Radikal jung“ noch nie. Zwei der eingeladenen Stücke („Stiller“ und „Life:Reset“) sind derart aufwändig, dass sie in der Reithalle (Heßstraße 132) gezeigt werden. Auch das ein Novum. Unverändert ist, dass sich am kommenden Samstag, dem letzten Festivaltag, alle Theatermacher und die Jury (Schauspielerin Annette Paulmann, Dramaturg Kilian Engels und Kritiker C. Bernd Sucher) den Fragen des Publikums stellen (17 Uhr). Spätestens dann wird wohl die Frage geklärt, welches Theater wir in Zukunft sehen werden.

leic

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