Neuer Ärger um Flick-Collection

- Kurz vor der Eröffnung der Flick-Collection in Berlin gibt es neuen Ärger um die Ausstellung. Nach Informationen des "Handelsblattes" forderte der SPD-Bundestagsabgeordnete Lothar Binding den Bundesrechnungshof auf, sowohl die Kosten der Kunstausstellung für die öffentliche Hand wie auch die Steuerbefreiung einer Firma mit Sitz auf der englischen Insel Guernsey zu prüfen, die die Kunstwerke verwalte.

<P>Gegen die Ausstellung, die am Dienstag im Beisein von Bundeskanzler Gerhard Schröder eröffnet werden soll, gibt es Protest aus jüdischen Gemeinden.</P><P>Ganz offensichtlich, so Binding, sei es vorrangiges Ziel der Firma, mit der zunächst auf sieben Jahre vereinbarten Ausstellung den Wert der Kunstwerke mit Blick auf einen späteren Verkauf zu steigern. Die bundeseigene Stiftung Preußischer Kulturbesitz hat sich bereit erklärt, die laufenden Kosten der Ausstellung zu tragen.</P><P>Sammler Friedrich Christian Flick ist Enkel des NS-Rüstungslieferanten Friedrich Flick. Seine Ausstellung umfasst rund 2500 Kunstwerke. Der Zentralrat der Juden sprach davon, damit wolle sich Flick "von Blutgeld reinwaschen".</P>

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