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Coldplay.

"A Head full of Dreams" verspricht viel Lebensfreude

Neues Coldplay-Album: Die Briten heizen wieder ein

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München - Die britischen Soft-Rocker von Coldplay haben ihr siebtes Album auf den Markt gebracht. Wir haben für Sie reingehört. Eine Kritik:

Es gibt diese Alben, die musst du ein paar Mal hören, bevor sie wirken. Und es gibt Coldplay. Zwei Takte und – bumm! Drin im Herzen. Hinein in die Traumwelt innerhalb von fünf Sekunden. „A Head full of Dreams“ ist es überschrieben, das siebte Album der Briten.

Das Album "A Head full of Dreams"

Nach all den melancholischen Geistergeschichten geht’s hier wieder lebensbejahend zu. Das verraten schon Titel wie A Hymn for the Weekend – eine Hymne aufs Wochenende; und was für eine. Beyoncé hat mal eben im Studio vorbeigeschaut, um diese Popnummer zu versüßen. Dagegen fällt Adventure of a Life Time leider deutlich ab. Die Beats, die da das klopfende Herz simulieren sollen, sind das einzig Treibende in dieser Nummer. Umso mitreißender ein Song, der nur dem Titel nach vor Lebensfreude sprüht: Fun – ein in Noten verwandeltes Resümee einer glücklichen Beziehung, die schmerzvoll endete. Überhaupt: Keiner kann so schön jaulen wie der Coldplay-Sänger. Damit ist nicht der Gesang gemeint, sondern die Stimmbandspiele, die er dabei betreibt. Das zeigt er auch bei den ruhigen, balladenartigen Nummern.

Viel wurde spekuliert, ob die Geschichte der Band nun, nach 20 Jahren und knapp 50 Millionen verkauften Alben weltweit, enden könnte. Egal – 2016, zum Jubiläum kommt die große Stadiontour. Nach so einem lebensbejahenden Album sieht man die Fans schon vor Freude hüpfen.

Übrigens: Wer Tickets zum einzigen Konzert in Deutschland gewinnen will, sollte dringend auf Seite 23 schauen!

Katja Kraft

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