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Zwei Stars der „Aida“-Show: Plácido Domingo posiert vor der Sphinx.

Große Show auf drei Ebenen

Mit „Aida“: Plácido Domingo kommt ins Olympiastadion

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Wien - Plácido Domingo geht mit „Aida“ auf große Stadion-Tour. Der Opernstar kommt auch nach München. Schon im Vorfeld werden die besonderen Dimensionen der Show deutlich.

Hat schon was, die Pressekonferenz im Rapid-Stadion in Wien (Allianz Stadion) abzuhalten. Opernstar Plácido Domingo (75) ist erstens großer Fußballfan, zweitens wird diese Arena im kommendem Jahr als einer von vielen Plätzen zum Aida-Schauplatz, und drittens hat Rapid als Farbe Grün. Die Farbe der Hoffnung. Und hoffen - das tun sie alle, die Kreativen, Organisatoren und Künstler, damit diese XXXL-Aida um die Welt geht.

Domingo als Aushängeschild, aber auch als Dirigent und spürbar mitgerissener Superstar eines ambitionierten Projekts. Verdis wohl berühmteste Oper soll als eine Art Fantasy-Hollywood-Superoper daherkommen. Doch jetzt das große Aber: Domingo zählt nicht nur auf Masse (90 Lkw braucht‘s fürs Equipment), sondern auch auf Klasse. Er dirigiert Orchester und Chor der Budapester Staatsoper. Er hat Ausnahmesänger dabei von Ambrogio Maestri oder Erwin Schrott bis zu Violeta Urmana und Maria Prudenskaya.

500 Statisten und 650 qm LED-Wände

Die „Aida“-Szenerie mit der mächtigen Sphinx in der Mitte.

Die Bühne bietet Breitwand-Bombast und Höhenkoller in einem mit bis zu ca. 30 Meter hohen Figuren, 500 Statisten, 650 qm LED-Wände. Siebenmal wird man die Szenerie wechseln. Drei Ebenen werden bespielt. Man wolle mehr Kino denn Oper, aber wie gesagt: Für Qualität sorgen diejenigen, die mit der Musik zu tun haben.

Domingo persönlich wird rund ein halbes Dutzend Events dirigieren, unter anderem das im Münchner Olympiastadion. Und auch dort wird er garantiert mit dem linken Fuß die Bühne betreten. Weil er damit 50 Jahre lang gute Erfahrungen gemacht hat (Glückwunsch zum Bühnenjubiläum!). Ins Olympiastadion geht‘s am 28. August. Der Vorverkauf hat begonnen, das Ticket kostet ab 39,90 Euro (Tel. 01806/99 90 00). Mal sehen, ob man junges, neugieriges Publikum erreichen wird.

Matthias Bieber

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