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Die drei sogenannten "Lebendmasken" von Bertolt Brecht im Brechthaus in Augsburg (Bayern). Zum 119. Geburtstag des in dem Haus geborenen Schriftstellers präsentierte die Stadt Augsburg neuerworbene Exponate.

Brechthaus in Augsburg

Original-Totenmaske Brechts wird nur vorübergehend ausgestellt

Augsburg -  Die von der Stadt erworbene Original-Totenmaske von Bertolt Brecht soll in Zukunft nur zeitweise ausgestellt werden. Die Maske könnte sonst beschädigt werden. 

Die von der Stadt Augsburg erworbene Original-Totenmaske von Bertolt Brecht soll in Zukunft nur zeitweise der Öffentlichkeit präsentiert werden. Bis zum 23. April wird die vom Künstler Gerhard Thieme 1956 angefertigte Totenmaske nun zunächst im Geburtshaus Brechts gezeigt. Danach müsse das Exponat aber wieder ins Depot, weil in dem kleinen Brechtmuseum eine zu hohe Luftfeuchtigkeit herrsche, sagte Augsburgs Kulturreferent Thomas Weitzel am Freitag. Er geht davon aus, dass die empfindliche Gipsmaske künftig nur bei Ausstellungen zeitweise präsentiert werden kann.

Die Stadt hatte die Totenmaske und weitere Exponate mit Hilfe einer Stiftung aus dem Besitz der 2015 gestorbenen Brecht-Tochter Barbara Brecht-Schall gekauft. Der komplette Ankauf umfasst auch drei Lebendmasken Brechts, die der Bildhauer Paul Hamann geschaffen hatte. Zudem enthält die Sammlung mehrere Entwürfe des ebenfalls in Augsburg geborenen Bühnenbildners Caspar Neher, mit dem Brecht lange eng zusammengearbeitet hat. Auch diese Exponate werden in der Sonderschau im Brechthaus in den kommenden Wochen gezeigt.

dpa

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