Pinakothek der Moderne erwirbt Gemälde von George Grosz

München - Die Pinakothek der Moderne in München hat erstmals ein Bild des Malers George Grosz (1893­1959) erworben.

Das Gemälde "Frau im schwarzen Mantel" von 1927 sei ein für die "Neue Sachlichkeit" exemplarisches Hauptwerk des Künstlers, teilte das Museum am Mittwoch mit. Das großflächige, rund 128 mal 83 Zentimeter große Bild einer unbekannten jungen Frau nehme einen besonderen Rang unter den Porträts von Grosz ein.

Im Gegensatz zu seiner beißenden Gesellschaftskritik und der die Missstände der Weimarer Republik anprangernden Kunst stelle sich Grosz mit diesem Werk in eine neoklassische Tradition. Der Kauf sei ermöglicht worden durch die Unterstützung zweier privater Mäzene, der Kulturstiftung der Länder sowie des Freistaats. Über den Preis machte die Pinakothek keine Angaben.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

„Es ging alles mit rechten Dingen zu“
München - Die AfD im Bundestag, die Große Koalition geplatzt, Angela Merkel mit der einzigen Option, nun mit FDP und Grünen eine Koalition bilden zu müssen – diese Wahl …
„Es ging alles mit rechten Dingen zu“
Wim Wenders eröffnet Festival in San Sebastián
Der deutsche Regisseur Wim Wenders hat zum Start der 65. Filmfestspiele von San Sebastián sein Liebesdrama „Submergence“ vorgestellt. In den Hauptrollen spielen Alicia …
Wim Wenders eröffnet Festival in San Sebastián
Plaudern in Zeiten der Cholera
David Bösch eröffnete mit seiner Inszenierung von Maxim Gorkis Drama „Kinder der Sonne“ die Spielzeit am Münchner Residenztheater. Lesen Sie hier unsere Premierenkritik. 
Plaudern in Zeiten der Cholera
Erst hart, dann virtuos: Schwergewichte im Garage Deluxe
Mit Onslaught und Artillery geben sich am Mittwoch zwei Schwergewichte des europäischen Thrash-Metal die Ehre im Münchner Rockclub „Garage Deluxe“. Am Freitag lässt …
Erst hart, dann virtuos: Schwergewichte im Garage Deluxe

Kommentare