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Placido Domingo.

Offizielle Stellungnahme

Schwere Vorwürfe gegen Placido Domingo - Opernstar reagiert mit drastischer Maßnahme

Opernstar Placido Domingo hat auf die schweren Vorwürfe gegen ihn reagiert. Sängerinnen und eine Tänzerin hatten ihm sexuelle Übergriffe vorgeworfen.

New York - Der spanische Opernstar Placido Domingo (78) hat Vorwürfe sexueller Übergriffe zurückgewiesen. „Die Anschuldigungen dieser ungenannten Personen, die bis zu 30 Jahre zurückliegen, sind zutiefst beunruhigend und - so wie sie dargestellt werden - unzutreffend“, erklärte Domingo in einer Stellungnahme, die der Deutschen Presse-Agentur in New York am Dienstagabend vorlag. 

Es sei schmerzhaft zu hören, dass er jemanden verletzt haben könnte oder Unwohlsein verursacht habe, so Domingo weiter. „Ich habe geglaubt, dass all meine Handlungen und Beziehungen immer gewünscht und einvernehmlich waren.“ Er erkenne jedoch an, dass sich heutige Regeln und Standards von denen der Vergangenheit unterschieden. 

Placido Domingo: Auftritt in der „Met“ abgesagt

Domingo hat einen Tag vor einem geplanten Auftritt die New Yorker Metropolitan Oper verlassen. Er habe bei der Opernleitung um Entbindung von seinen Pflichten gebeten und werde nicht mehr an der Met auftreten, sagte Domingo am Dienstagabend (Ortszeit) in einer Mitteilung an die „New York Times“. Die Oper bestätigte Domingos Rückzug.

Am Mittwochabend hätte Domingo zum ersten Mal seit Bekanntwerden der Vorwürfe wieder in einer „Macbeth“-Vorführung auf der Met-Bühne stehen sollen. Schon im Vorfeld hatte es deswegen hinter den Kulissen viel Wirbel gegeben. Mehrere Sängerinnen hatten Domingo im Zuge der „MeToo“-Bewegung gegen sexistisches und sexuell übergriffiges Verhalten einflussreicher Männer teils Jahrzehnte zurückliegende Übergriffe vorgeworfen. Einige Opern und Orchester sagten daraufhin Auftritte Domingos ab. Andere halten weiter an dem spanischen Sänger fest.

Ein anderer Musik-Star hat währenddessen intime Einblicke gewährt.

dpa

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