"Der Geisterseher" in der Inszenierung, die Antú Romero Nunes am Maxim Gorki Theater Berlin erarbeitet hat, kommt in einer Nachdichtung des Schiller-Textes daher.
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Venedig mal ganz anders: Kein Menschenauflauf in den verwinkelten Gassen zwischen den Kanälen – stattdessen ist die Bühne völlig kahl. Paul Schröder (links) und Jirka Zett (rechts) erzählen die Geschichte des Prinzen aus Schillers "Geisterseher" in ihrer eigenen Sprache. Die Inszenierung hat Regisseur Antú Romero Nunes am Maxim Gorki Theater Berlin erarbeitet. Beim Festival "Radikal jung" war sie am Samstag im Volkstheater zu sehen.
"Der Geisterseher" in der Inszenierung, die Antú Romero Nunes am Maxim Gorki Theater Berlin erarbeitet hat, kommt in einer Nachdichtung des Schiller-Textes daher.
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Mit einem großen Ventilator lässt sich der Prinz den Lebenswind um die Nase wehen. Im Taumel der Ereignisse wird er manchmal einfach mitgerissen.
"Der Geisterseher" in der Inszenierung, die Antú Romero Nunes am Maxim Gorki Theater Berlin erarbeitet hat, kommt in einer Nachdichtung des Schiller-Textes daher.
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Gewalt, Blut, Orgien – in Venedig verwandelt sich der ehemals züchtige Prinz in ein lebenshungriges Monster. Das bekommen auch seine Freunde zu spüren.
"Der Geisterseher" in der Inszenierung, die Antú Romero Nunes am Maxim Gorki Theater Berlin erarbeitet hat, kommt in einer Nachdichtung des Schiller-Textes daher.
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Suche nach Erkenntnis: Es gibt auch stille, beschauliche Momente im „Geisterseher“. Nach seinen Exzessen sinniert der Prinz über Sinn und Unsinn des Daseins.
"Der Geisterseher" in der Inszenierung, die Antú Romero Nunes am Maxim Gorki Theater Berlin erarbeitet hat, kommt in einer Nachdichtung des Schiller-Textes daher.
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Dann ist es aber wieder soweit: Auf ins Getümmel des Lebens. Und wer dabei im Weg herumsteht, der ist halt selber schuld.
"Der Geisterseher" in der Inszenierung, die Antú Romero Nunes am Maxim Gorki Theater Berlin erarbeitet hat, kommt in einer Nachdichtung des Schiller-Textes daher.
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Fauler Zauber: Die Geisterbeschwörung entpuppt sich als platter Trick mit Nebelmaschine und Marienerscheinung. Egal – für den Prinzen ist es „ne geile Show“.
"Der Geisterseher" in der Inszenierung, die Antú Romero Nunes am Maxim Gorki Theater Berlin erarbeitet hat, kommt in einer Nachdichtung des Schiller-Textes daher.
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Nicht immer sind die beiden Geschichtenerzähler einer Meinung. Was soll als nächstes passieren und warum überhaupt? Da darf man ruhig mal diskutierten.
"Der Geisterseher" in der Inszenierung, die Antú Romero Nunes am Maxim Gorki Theater Berlin erarbeitet hat, kommt in einer Nachdichtung des Schiller-Textes daher.
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Mach doch alleine weiter! Wenn es nicht rund läuft, ist einer der beiden Erzähler schon mal beleidigt. Die Handlung wirkt spontan, Paul Schröder und Jirka Zett merkt man die Freude am Spiel zu jeder Zeit an.

Der Geisterseher bei "Radikal jung": "Ein Strudel aus Rausch und Erkenntnis"

München - Das Maxim Gorki Theater verspricht mit der "Geisterseher"-Version von Regisseur Antú Romero Nunes einen "Strudel aus Rausch und Erkenntnis". Ein deutscher Fürstensohn setzt sich von seiner Familie ab und verbringt in Venedig ein Leben ohne Sorgen. Bis ein rätselhafter Armenier auftaucht und Menschen seltsam zu Tode kommen. Die Nachdichtung des Romanfragments von Friedrich Schiller läuft am Samstag, 10. April, 18.30 Uhr und 21 Uhr, bei "Radikal jung" im Münchner Volkstheater.

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