1 von 6
Constanze Becker spielt Hedda Gabler, die seit kurzem verheiratet mit Jörgen Tesman verheiratet. Es war eine Kalkül-Hochzeit, vielleicht aus Langeweile. Und in ihrer Langeweile beginnt Hedda zu spielen - mit tödlichem Spielzeug.
2 von 6
Alle sind sie in der Villa der Tesmans versammelt: Amtsgerichtsrat Brack (Thomas Huber), Hedda (Constanze Becker), Jörgen Tesman (Isaak Dentler), Eilert Lövborg (Sébastien Jacobi), und Frau Frau Elvsted) (Bettina Hoppe). Heddas Mann Jörgen sucht den Aufstieg zur Professur und sieht seinen Erfolg vom dynamischen Kulturhistoriker Lövborg bedroht. Oder kämpfen sie allein um Heddas Liebe?
3 von 6
Amtsgerichtsrat Brack (Thomas Huber) will ein "Dreieck", eine ganz besondere Freundschaft zu Hedda (Constanze Becker) und ihrem Mann. Hedda scheint sein werben zuerst zu genießen - oder vertreibt sie sich damit nur ihre Langeweile.
4 von 6
Die Nacht bringt die Katastrophe: Die Männer feiern Exzesse, Lövborg dreht durch. Hedda (Constanze Becker) hingegen sieht endlich die Gelegenheit, in ihrem Leben Mut zu zeigen und Macht zu kosten. Lövborgs verliert sein geniales Manuskript über die Zukunft der Gesellschaft, und Hedda bringt sie an sich. Was sie damit tun kann, trägt eine zerstörerische Kraft in sich.
5 von 6
Amtsgerichtsrat Brack (Thomas Huber) wittert seine Chance. Lövborg hat sich in der Nacht gesellschaftlich völlig diskreditiert - und Brack kann ihn deshalbt aus seinem "Dreieck" drängen. Aber Hedda (Constanze Becker) kann sich wehren und ihn zurückdrängen, als er ihr zu Nahe rückt.
6 von 6
Hedda (Constanze Becker) verbrennt Lövborgs Manuskript Seite für Seite verbrennt. Auf diesem Weg zerstört sie alles, was Lövborg nach seinem gesellschaftlichen Absturz geblieben ist. Er hat es längst verloren geglaubt - und Hedda ihm eine Pistole gereicht. In "Schönheit" solle er sterben. Doch Amtsgerichtsrat Brack findet heraus, woher die Pistole kam, aus der der Todesschuss für Lövborg fiel. Sie sieht nur einen Ausweg. Statt des Schusses fällt Dunkelheit über die Bühne.

Hedda Gabler: Eine rätselhafte Femme Fatale

Das Festival "Radikal jung" am Volkstheater startet am 9. März mit Alice Buddenbergs Inszenierung von "Hedda Gable" Henrik Ibsen zeichnet in dem Stück das Porträt einer Femme Fatale. Sie verliert sich in Langeweile und Wut auf ihre Mutlosigkeit. Daraus wächst eine zerstörerische Kraft.

Auch interessant

Kommentare