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Bastian Kraft begeisterte Kritiker und Publikum mit seiner Vision von Kafkas "Amerika"

The winner is... : Preisverleihung bei "Radikal jung"

München - Radikal gutes Theater kommt mit radikal wenig aus, urteilten die Kritiker der Festivalzeitschrift von "Radikal jung" und prämierten Bastian Krafts "Amerika" - der gleichen Meinung war das Publikum.

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Mit seiner Vision von Kafkas "Amerika" hat Regisseur Bastian Kraft das Publikum von "Radikal jung" und die Kritiker der Festivalzeitschrift begeistert. Am Freitag nach der letzten Vorstellung des Festivals erhielt er für seine Inszenierung, die am Hamburger Thalia Theater entstanden ist, sowohl den Publikumspreis als auch den Kritikerpreis. An Antú Romero Nunes ging der Spezialpreis der Regiestudenten, die das Festival in einer Masterclass begleitet hatten.

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"Radikal Jung": Das sind die Regisseure

"Was sagt man? Man sagt Danke", sprach Bastian Kraft ins Mikrofon, als Markus Weinkopf von den Freunden des Münchner Volkstheaters ihm den mit 2500 Euro dotierten Publikumspreis überreichte. Genauso verantwortlich für diesen Preis sei aber sein Schauspieler Philipp Hochmair, denn sie hätten sehr gleichberechtigt zusammengearbeitet. Hier kommen Sie zu unserer Kritik der Aufführung.

Den Preis der Kritik erhielt er von den Redakteuren der Festivalzeitschrift "text version", für die Studenten der Theaterakademie August Everding täglich Rezensionen und Vorberichte verfasst haben. Sie habe vor allem begeistert, hieß es in der Laudatio, wie Kraft mit nur einem Schauspieler auf engstem Raum und ohne Schnickschnack Theater macht. "Er hat gezeigt, dass radikal gutes Theater mit radikal wenig auskommen kann". Amerika jage einem Schauer über den Rücken und lasse einen das Menschsein spüren.

Der Preis der Studenten war eher symbolischer Natur: Ein mit Goldfarbe besprühter Federkiel. "Man sollte ihn in einem gut gelüfteten Raum deponieren. Er dünstet noch aus", kommentierte ihn der Laudator.

Von Antú Romero Nunes fühlten sich die Registudenten der Masterclass mit "der Magie des Theaters" verführt. Mit zwei Schauspielern hat er eine freche, oft selbstreferentielle Inszenierung von Schillers Gruselroman "Der Geisterseher" auf die Bühne gebracht, für die die angehenden Regisseure ihren Spezialpreis verliehen: Einen ganzen Kasten Bier.

kkr

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