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Am Mittwoch und Donnerstag zeigt das Schauspiel Leipzig "Im Pelz" am Volkstheater bei "Radikal jung". In der Inszenierung von Johannes Schmit spielen Anna Blomeier, Matthias Hummitzsch, Melanie Schmidli und Christoph Wirth.

Endspurt bei "Radikal jung": Kritiken, Fotos und Videos

München - Nur noch bis Freitag läuft "Radikal jung - Das Festival junger Regisseure" am Volkstheater. Wie es war und was noch kommt, lesen Sie bei uns. Wir haben Kritiken, Fotos und Videos.

Wie sieht das Theater der Zukunft aus? Das Festival "Radikal jung" am Volkstheater gibt bis Freitag acht Antworten darauf - mit acht ganz unterschiedlichen Inszenierungen junger deutscher Regisseure. Wir begleiten das Festival und bieten Ihnen Kritiken, Fotos, Videos und einige Audio-Auschnitte.

Dominanz und Züchtigung: Am Mittwoch wurde es masochistisch - mit Johannes Schmits Inszenierung von "Im Pelz"´, mit Sklaven, Fetischen und, nun ja, Pelzen. Hier finden Sie die Kritik und einige Bilder.

Fetzig und cool wurde "Romeo und Julia" am Freitag. Aus der größten Liebesgeschichte aller Zeiten hat Simon Solberg, der bereits am Volkstheater inszeniert hat, in Dresden die coolste Liebesgeschichte aller Zeiten gemacht. Baz Lurmanns Film auf dem Theater. Hier finden Sie die Kritik mit Fotos und einem Video.

Bastian Kraft hat am Thalia Theater Kafkas "Amerika" auf die Bühne gebracht - mit einem brillianten Philipp Hochmair. Hier gelangen Sie zur Kritik und einem Video-Ausschnitt. 

Reinhören können Sie in "Himmelangst" aus Bochum. Drei iranische Stewardessen treffen über den Wolken Barack Obama - und streiten über zentrale Fragen unserer Zeit. Neben der Kritik des schwierigen Stücks haben wir für Sie Audio-Ausschnitte.

Hier kommen Sie zu den einzelnen Stücken:

Welches Theater werden wir in Zukunft sehen? Welchen Bühnenzauber entwickeln jene jungen Regisseure, die gerade noch in der Ausbildung stecken oder bereits erste Karriereschritte unternommen haben? Acht Antworten auf diese Fragen gibt es von Freitag, 9. April 2010, an im Münchner Volkstheater bei der sechsten Auflage des Festivals „Radikal jung“. Hier werden die Arbeiten von acht Regisseuren, die zwischen 1976 und 1983 geboren wurden, zu sehen sein.

Hier kommen Sie zu den einzelnen Inszenierungen:

Hedda Gabler (läuft am Freitag, 9. April, um 19.30 Uhr)

Der Geisterseher (Samstag, 10. April, 18.30 Uhr und 21 Uhr).

Ernst ist das Leben (Sonntag, 11. April, 19.30 Uhr.

Amerika (Montag, 12. April, und Dienstag, 13. April, 18.30 Uhr und 21 Uhr).

Himmelangst (Montag, 12. April, und Dienstag, 13. April, 18.30 Uhr und 21 Uhr).

Im Pelz (Mittwoch, 14. April, und Donnerstag, 15. April, 18 und 21 Uhr).

Eros (Donnerstag, 15. April, und Freitag, 16. April, 20 Uhr).

Romeo und Julia (Freitag, 19.30 Uhr).

Nach den Aufführungen finden Sie bei uns Kritiken zu den Inszenierungen.

Diese Inszenierungen stehen beispielhaft für die Handschrift der jungen Regie-Generation. Um diese zu finden, hat sich die Jury des Festivals, die aus Kilian Engels, dem Chefdramaturgen des Volkstheaters, dem Theaterkritiker C. Bernd Sucher sowie der Schauspielerin Annette Paulmann besteht, gut 40 Theaterarbeiten im deutschsprachigen Raum angesehen. Es wird im Haus an der Brienner Straße also junges Theater gezeigt, das unter „echten Bedingungen entstanden ist und nicht im Biotop einer Schule“, wie die Juroren betonen. Eröffnet wird das Festival mit Alice Buddebergs Inszenierung von Henrik Ibsens „Hedda Gabler“, die im vergangenen Oktober in Frankfurt Premiere feierte. Außer dem Blick in die ästhetische und thematische Zukunft des Theaters haben die Zuschauer nach jeder Aufführung auch die Gelegenheit, mit den Regisseuren zu diskutieren. Zudem stellen sich am letzten Festivaltag alle Regisseure sowie die Jurymitglieder den Fragen des Publikums (16. April, 16 Uhr). Wer sich noch intensiver mit den Theatermachern von morgen beschäftigen will, dem sei das Buch „Theater als Utopie“ empfohlen, das Kilian Engels und C. Bernd Sucher zum Festival herausgeben (Henschel Verlag, Berlin, 192 Seiten; 9,90 Euro). Neben ausführlichen Regie-Porträts sind hier auch erstmals die Stücke „Im Pelz“ (in der Inszenierung von Johannes Schmit zu sehen) und „Eros“, der Beitrag des Volkstheaters zum Programm, abgedruckt.

„Radikal jung“ ist für die eingeladenen Regisseure natürlich eine Chance, sich Theaterbegeisterten und potenziellen Arbeitgebern vorzustellen. Volkstheater-Intendant Christian Stückl etwa schaut sich die Aufführungen in seinem Haus immer auch unter der Frage „Wer ist interessant für uns?“ an. Und interessant war im vergangenen Jahr offenbar Mareike Mikat, deren Leipziger Inszenierung „Juli“ damals das Festival eröffnete. Heuer richtete sie nun am Volkstheater die Uraufführung von „Das fünfte Imperium“ nach dem Roman von Viktor Pelewin ein: Premiere ist am 11. Juni.

Das Programm finden Sie auf der Homepage des Volkstheaters.

Michael Schleicher

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