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Patrice Chéreau ist gestorben.

An den Folgen von Lungenkrebs gestorben

Regisseur Patrice Chéreau ist tot

Paris - Der französische Film- und Theaterregisseur Patrice Chéreau ist tot. Er starb am Montag im Alter von 68 Jahren in Paris an den Folgen einer Lungenkrebserkrankung.

Das berichteten die Zeitung „Le Monde“ am Montagabend unter Berufung auf Familienangehörige und danach weitere französische Medien berichteten. Chéreaus Karriere erstreckt sich über 40 Jahre, als Theaterregisseur inszenierte er bedeutende Werke der Musikgeschichte, darunter Wolfgang Amadeus Mozarts „Don Giovanni“, „Tristan und Isolde“ von Richard Wagner und „Hamlet“ von Shakespeare.

Als Filmregisseur schaffte Chéreau seinen Durchbruch im Jahr 1975 mit „Das Fleisch der Orchidee“, dessen Drehbuch er auch schrieb. Zu seinen größten Leinwanderfolgen gehört der vielfach ausgezeichnete Film „Die Bartholomäusnacht“ mit Isabelle Adjani in der Hauptrolle aus dem Jahr 1994. Für viel Aufsehen sorgte sein Film „Intimacy“, für den er auf der Berlinale 2001 den Goldenen Bären gewann. Der Film handelt von einer Beziehung, bei der es nicht um Gefühle geht, sondern nur um Sex.

dpa

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