Riesige Bullaugen

- Rauchsäulen steigen senkrecht aus den Schornsteinen zum Himmel, riesige Bullaugen grüßen leise aus der Ferne, Ufer und Meer versinken in Blau. "Singende Dampfer", so nannte Friedensreich Hundertwasser (1928-2000) dieses wassertrunkene Bild. Es ist nur eines von vielen facettenreichen Werken des Künstlers, dem nun in München eine Ausstellung gewidmet ist.

<P>Die auf dem Gelände der Kultfabrik in der Grafinger Straße 6 gelegene "whiteBox" gibt mit ihren hohen weißen Wänden dem überbordenden Farbenreichtum der Hundertwasser-Arbeiten den nötigen Raum. Auf zwei Etagen werden 120 Originalarbeiten, darunter das gesamte grafische Werk bis 1994, gezeigt.</P><P>Dazu die Keramikarbeiten, das bekannte aus Holz gefertigte Unikat "Gelb wie die Eifersucht" sowie die eindrucksvoll gestaltete Hundertwasser-Bibel und die Brockhaus-Enzyklopädie sind hier zu bewundern.</P><P>Zur Ausstellung sind zahlreiche Begleitveranstaltungen wie beispielsweise Lesungen und Konzerte geplant. Anlässlich der Eröffnung heute Abend gibt es auch eine Uraufführung: Der 17-jährige Pianist Hendrik Schwarienmarkt in Deutschland hätte Anleger dazu bewogen, Fondsanteile zu verkaufen, sondern auch unvorsichtige Äußerungen aus der Deka-Bank selbst. Bis zum Ende des Fonds-Geschäftsjahres am 30. September seien insgesamt 1,6 Milliarden Euro aus dem offenen Immobilienfonds abgezogen worden.</P><P>Die Deka-Bank ist die Fondsgesellschaft der Sparkassen und gehört ihnen gemeinsam mit den Landesbanken. Mit einem voraussichtlichen Betriebsergebnis vor Risikovorsorge von 500 Millionen Euro 2004 sei das Zentralinstitut stark genug, um den Fonds zu stützen. Deka-Bank-Chef Axel Weber betonte, dass der Preiszyklus bei Immobilien inzwischen seinen Boden erreicht habe. </P>

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