Besonders brutaler Mord: Höchststrafe für U-Boot-Bauer Madsen 

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Peter Kraus ist 70 Jahre alt, wirkt aber wie 40

Rock ‘n‘ Roll-Rendezvous mit Peter Kraus

München - Beim Geburtstagskonzert hüftwackelte Peter Kraus, Münchens 40-jährigster 70-Jähriger, am Montag Abend im Circus Krone quietschlebendig über die Bühne wie einst im Mai 1957.

Und natürlich war Cornelia Froboess auch da und wippte im Publikum mit! Wenn der Peter mit der Conny – da wurde nicht nur die Dame in Reihe 9 sentimental, die seufzte: „Oh mei, neinzehnhundertsimmafuchzg, des is fei lang her.“ Es war ein Festabend für Münchens nicht mehr ganz blutjunge Sugar Babys! Und auch wenn Peter Kraus kokettierte, „Ich bin auch keine 69 mehr“ – am Dienstagabend beim Zusatzkonzert gibt er garantiert erneut Vollgas.

Eine „Rentner-Revue“ will er nicht auf die Bühne stellen, hatte Peter Kraus im Vorfeld für sein neues Programm angekündigt. Versprechen gehalten! Natürlich stand der Rock ’n’ Roll mit Mittelpunkt – mit Blue Jeans (Größe mutmaßlich seit 1957 unverändert) und weißer Gretsch-Gitarre fegte Connys Peter auf die Bühne, lieferte „Tausend Takte schräger Musik“, mit Heulern wie „Tutti Frutti“ und „Teddybär“. Motto für die „Mädels“ im Publikum: Klatschen, Kopfwackeln, jung fühlen!

Aber nach einer halben Stunde traute sich Kraus, mit 70, mehr Neues zu als manch junger Pop-Kollege: Mit Big Band und im silbernen Anzug versuchte er sich durchaus erfolgreich als Crooner, lieferte selbst getextete deutsche Versionen von Swing-Klassikern wie „Everybody loves somebody sometimes“ oder von Queens „Crazy little thing called love“. Fazit bis zur Pause: Gut geswingt, Peter!

tz

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