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The Darkness bei Rockavaria: Stadiontaugliche Gitarren-Riffs und eine Überdosis an Kopfstimme.

Konzertkritik

Rockavaria 2015: Euphorie bei The Darkness 

München - The Darkness haben das Publikum in der Olympiahalle schnell an Bord - und bieten wie gewohnt Glam-Rock vom Feinsten. Hier gibt's die Konzert-Kritik

Die Mähne ist weg. Aber sonst ist alles beim Alten. Wie in den besten Zeiten vor der entzugsbedingten Bandpause stolziert Justin Hawkins über die Bühne. Schultern nach hinten, die Hüfte in Richtung Publikum. Dazu der weit ausgeschnittene Rennfahreranzug in weiß. Als hätte er bei Freddy Mercury gespickt.

Hawkins und seine Bandkollegen von The Darkness brauchen nicht lange, bis sie das Publikum eingefangen haben. Spätestens beim grandiosen "Love is only a Feeling" ist die ganze Olympiahalle mit an Bord. Die Stimmung ist trotz harter Konkurrenz im Stadion – dort spielen zeitgleich die Metal-Legenden von Judas Priest – euphorisch.

Wer zu The Darkness kommt, weiß was ihn erwartet. Glam-Rock made in England. Stadiontaugliche Gitarren-Riffs und eine Überdosis an Kopfstimme. Der brave neue Haarschnitt des sonst so überextrovertierten Frontmanns ist das Einzige, das an diesem späten Samstagnachmittag nicht ganz ins Bild passt.

Rockavaria 2015: Die Highlights vom Samstag in Bildern

Dominik Göttler

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