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Gewöhnungsbedürftig, das Bühnenbild von Faith No more.

Irritierendes Bühnenbild

Rockavaria: "Faith No More" im Blumenmeer

München "Faith No More" sind zurück - wenngleich am Anfang auch etwas irritierend. Die Kritik zum Auftritt der legendären Band auf Rockavaria 2015.

Der Anfang, zumindest die Bühne, ist irritierend: alles in Weiß, dazu ein buntes Blumenmeer, geschmückt wie beim Kongress der Indischen Nationalpartei. Doch dann kommt er: Mike Patton, the Voice, zwar auch in Weiß, aber charismatisch die Stimme, mal schmutzig, mal gemein, aber immer klar und unverwechselbar!

Zum Start ein neuer Song von Sol Invictus, der ersten neuen CD seit 18 Jahren, dann geht’s zurück in die frühen Jahre! Früher war nicht alles besser, aber einiges geiler! Unvergleichlich der Song Epic, „You want it all, but you can‘t get it“! Von wegen! Wir wollen Faith No More ganz, und wir bekommen alles!

Pattons genialen Gesang, Billy Goulds knallharten und bombastischen Bass, die bissige und messerscharfe Gitarre von Jon Hudson, Mike „Puffy“ Bordins exaktes und dabei so wütendes Schlagzeug und das den härtesten Rock mit feinen Harmonien durchbrechende Keyboard von Roddy Bottum! Noch Wünsche? No more! Ach ja! So weiß die Bühne auch war, so schwarz war dann doch die Musik!!!

Rockavaria 2015: Die Highlights vom Samstag in Bildern

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rdf

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