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Nightwish-Frontfrau Floor Jansen hatte ihren Spaß mit den Fans.

Rockavaria 2016

Feuer, Rauch und Elfen: Nightwish hauen rein!

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München - Nightwish waren der Headliner und Topact des ersten Tages bei Rockavaria 2016. Die Finnen haben ihre Aufgabe mehr als gut erfüllt. Die Konzertkritik.

In der finnischen Stadt (!) Kitee an der russischen Grenze gibt es ein Sägewerk, den größten hiesigen Arbeitgeber, eine gewisse Affinität zur Milchproduktion und rund 11500 Einwohner. Eine Berühmtheit ist der mehrfache Goldmedaillengewinner Kyösti Laasonen, Bogenschütze. Mitten ins Schwarze treffen allerdings auch seine Lokalkollegen von Nightwish rund um Keyboard-Mastermind Thomas Holopainen. Seit 20 Jahren trotzt der Rockexport mit Klassik-Konnotationen nun schon etwaiger Rückschläge inklusive Fast-Auflösung und dem stattlichen Verschleiß zweier Sängerinnen. Nightmare? Nicht doch! Das aktuelle dritte Goldkehlchen ist seit 2013 im Wikinger-Boot und heißt Floor Jansen. Die bleibt bisher auf dem Boden, ist stimmlich tiefergelegt und zeigt mit ihren Nachtwünschen, dass die Chemie zu stimmen scheint.

In Extremo sind um 21.20 überpünktlich fertig, die Nacht fällt übers Olystadion, und fünf Minuten später ist Elfenalarm. Sanftsinnliche Ouvertüre, Mordssteigerung - und rin in die Vollen! Rauch dräute über die linke Bühne, die Kobolde tanzen ihren irren Reigen. Was für Rock-Romantiker. Satt-erdiger Würzgitarrensound mit mächtig üppigen Melodielinien. Da sage noch einer, Finnland wäre voller Löcher. Es schwelgt sich zarthart dahin, raffiniert arrangiert und mit markigen Floor-Schreien garniert. Und wer die Feuerfontänen so energetisch posend füllt, darf sich zu Recht würdiger Topact des ersten Rockavaria-Tags nennen.

Rockavaria 2016: Eindrücke vom ersten Tag

Rockavaria 2016: Eindrücke vom ersten Tag

Rockavaria 2016: Tag 1 im Ticker zum Nachlesen.

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