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Die drei Herrschaften von der Band Kadavar.

Nachwuchs-Power aus Berlin

Rockavaria: Darauf könnt Ihr Euch bei Kadavar freuen

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München - Am Sonntagabend spielt auf dem Rockavaria zeitgleich zu Iron Maiden das Berliner Trio Kadavar. Unter den vielen Altstars im Lineup sind sie ein kleiner aber feiner Hinweis, wie die Rock-Zukunft aussehen könnte.

Es ist wohl der undankbarste Slot, den Kadavar am Rockavaria bespielen dürfen. Während parallel im Stadion die "Eiserne Jungfrau" Iron Maiden, das Zugpferd des Festivals, tobt, beschließt das Berliner Trio das Metal-Wochenende auf der kleineren Seebühne. Doch der Besich lohnt sich.

Seit 2010 erst gibt es die junge Band, 2013 fand sich mit Christoph „Lupus“ Lindemann (Gitarre), Christoph „Tiger“ Bartelt (Schlagzeug) und Simon „Dragon“ Bouteloup (Bass) die aktuelle Besetzung. Drei Alben sind seitdem entstanden. Drei wahre Perlen des Psychedelic-Rock. In dieser kurzen Zeit haben sich Kadavar einen Namen in der Retro-Rock-Szene gemacht. Vor allem wegen ihrer wuchtigen Live-Qualitäten, die sie ausgiebig präsentierten – nach der Veröffentlichung des zweiten Albums "Abra Kadavar" waren die Musiker eineinhalb Jahre nahezu durchgehend auf Tour.

Stilistisch geprägt vom harten Rock der 70er Jahre, von Pentagram, Hawkwind und Black Sabbath, fegt der Sound von Kadavar bei ihren Auftritten über die Zuschauer hinweg. Zuletzt verwandelten sie das Münchner Backstage bei ihrer ersten großen Headliner-Tour in ein Irrenhaus. Die rastlose Live-Promotion zahlt sich aus. Das aktuelle Album "Berlin" war auch kommerziell ein Erfolg. Trotz etwas kürzeren Stücken setzen Kadavar auch bei "Berlin" auf ihre großen Stärken: Klare, drückende Riffs, treibende Drums, ein trockener Bass – mehr brauchen Kadavar nicht, um die Konzerthallen mit einem Wüstensturm aus dem Verstärker zu überziehen. 

Nächste Unwetterwarnung: Rockavaria, Olympiapark.

Zum Anschauen und Freuen: Bilder vom Rockavaria-Samstag

Rockavaria 2016: Eindrücke vom ersten Tag

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