Salzburg: Welser-Möst dementiert

- Die Suche nach einem Intendanten der Salzburger Festspiele ab 2007 ist ins Stocken geraten. Franz Welser-Möst, der als Wunschkandidat des österreichischen Staatssekretärs Franz Morak galt, hat ein Interesse dementiert. "Ich habe mich nie beworben", sagte Welser-Möst dem Wiener "Kurier".

<P>Er ist Chefdirigent des Cleveland Orchestra und Musikdirektor der Zürcher Oper. "Ich setze mich nicht zehn Monate in ein Büro. Ich bleibe Dirigent." Damit entzieht er Spekulationen den Boden, nach denen Morak ihm vor Monaten eine Zusage gegeben habe. Im Ringen um einen Intendanten konnte sich das Kuratorium nicht einigen. </P><P>Welser-Möst kritisiert: "Leider Gottes reduziert sich alles auf Namen. Und es bekriegen sich Fraktionen, obwohl es gar keine Fraktionen geben dürfte. Auf der Strecke bleiben dabei die Festspiele. Dabei geht es nur um sie. Was zur Zeit passiert, ist für die Festspiele ein großer Schaden." Festivalleiter Peter Ruzicka hatte im März bekannt gegeben, dass er seinen 2006 endenden Vertrag nicht verlängern werde. Als aussichtsreichster Kandidat gilt Jürgen Flimm. Er leitet das dortige Schauspielprogramm und wechselt danach für drei Jahre zur Ruhr-Triennale.<BR></P>

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