Ostbahnhof ist für S-Bahnen wieder frei – noch immer herrscht Chaos

Ostbahnhof ist für S-Bahnen wieder frei – noch immer herrscht Chaos

Ein Schatz von 800 000 Aufnahmen

- Düstere Saalfluchten, mit urweltlichen Kameras bestückt, wird es nicht mehr geben. Das Fotomuseum im Münchner Stadtmuseum eröffnet am 11. Mai die nun lichten und heiter wirkenden Räume (Architekt Klaus-Jürgen Sembach) mit zwei Ausstellungen: "Die elegante Welt der Regine Relang - Mode- und Reportagefotografien" und "Die Sammlung I: Das Porträt 1970-2000". Neun Monate hat die Umbau- und Renovierungsphase gedauert, die Museumschef Ulrich Pohlmann außerdem bessere Depotmöglichkeiten - wichtig für die vielen riesigen Konvolute, Schenkungen und Archive (Stefan Moses, Herbert List, "Quick" etc.) - und eine kleine Präsenzbibliothek bescherte.

<P class=MsoNormal>Damit hat man sich endgültig von der Technikexposition (die Schätze werden weiterhin bewahrt und gepflegt) zu einem Museum der Fotografie gewandelt. Dringend geboten, da der Stellenwert der Fotografie in den letzten drei Jahrzehnten extrem gestiegen ist. Das Münchner Haus mit seinen rund 800 000 Aufnahmen und insgesamt zwei Millionen Objekten musste dieser Entwicklung nachkommen. Die alte Museumskonzeption stammte aus den frühen 60er-Jahren. Das Stadtmuseum hatte schon im 19. Jahrhundert Aufnahmen gesammelt. 1979 kam mit der Breitenbach-Kollektion (aus den 30er-Jahren) der Anstoß, das Medium Fotografie in all seinen Varianten wahrzunehmen.</P><P class=MsoNormal>Pohlmann, der seit fast 15 Jahren sehr gute und erfolgreiche Leiter, kann jetzt umfangreiche Ausstellungen angemessen präsentieren. Dabei wird immer, gewissermaßen eingelagert, eine kleinere Schau aus den eigenen Beständen gezeigt, und im Foyer sollen zeitgenössische Positionen dargestellt werden.</P><P class=MsoNormal> </P>

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

„Metallischer und düsterer“: Emil-Bulls-Sänger im Interview
Emil Bulls haben sich mit einem neuen Album zurückgemeldet. Am Samstag tritt das Quintett im Backstage auf. Im Interview spricht Sänger Christoph von Freydorf über die …
„Metallischer und düsterer“: Emil-Bulls-Sänger im Interview
Mahnmal für Georg Elser: Die Geschichte hinter dem Grafitto
Das große Graffito an der Bayerstraße ist ein echter Hingucker - und viel mehr als nur Wandmalerei. Im Making-Of-Video erzählen Loomit und Won von ihrem Verhältnis zu …
Mahnmal für Georg Elser: Die Geschichte hinter dem Grafitto
Yello in der Olympiahalle: Elektro mit Herz, Hirn und Humor
Das runde Leder hat den runden Loops keine Chance gelassen. In der Olympiahalle verliefen sich am Dienstagabend ungefähr 2000 Fans der Schweizer Elektro-Pioniere …
Yello in der Olympiahalle: Elektro mit Herz, Hirn und Humor
Andreas Beck wird wohl Intendant des Bayerischen Staatsschauspiels
Das Auswahlverfahren in München ist offenkundig abgeschlossen, am Theater Basel hat Andreas Beck bereits seinen Rückzug bekannt gegeben: Alles deutet darauf hin, dass er …
Andreas Beck wird wohl Intendant des Bayerischen Staatsschauspiels

Kommentare