Jugendbuchpreis

Und das sind unsere Finalisten

München - Im Schreibwettbewerb von Agentur Meller, Arena Verlag und Münchner Merkur stehen die Teilnehmer der Endrunde fest.

200 Manuskripte wurden eingesandt und gelesen.

Jetzt haben sich die Jury-Mitglieder durch 200 Manuskripte gelesen und sich auf fünf Finalisten geeinigt, die in die Endrunde des Jugendbuch-Wettbewerbs eingezogen sind, den die Literaturagentur Meller, der Würzburger Arena-Verlag und der Münchner Merkur ausgeschrieben haben.

Im Rennen sind noch fünf Autorinnen, deren Manuskripte nun nochmals gelesen werden. Der Roman der Gewinnerin wird dann im kommenden Frühjahr bei Arena erscheinen.

Und das sind die Finalistinnen:

Corinna Antelmann aus Linz in Österreich hat „SASKIAS GESPENSTER“ eingereicht, ein Jugendbuch mit Fantasy-Elementen:

Die Autorin erzählt, wie die dreizehn Jahre alte Saskia nach dem Unfalltod ihrer Eltern zur psychologischen Unterstützung in ein Kindererholungsheim gebracht wird. Doch das Mädchen zieht sich immer mehr aus dem Alltag zurück, lernt stattdessen auf einem Waldfriedhof die Gespenster der dort Begrabenen kennen. Gemeinsam mit diesen will Saskia sich auf der Suche nach ihren Eltern machen.

Irmgard Lindner aus München ist mit „DIE MONDFEE“ vertreten.

In ihrem fantastischen Kinderbuch erzählt die Autorin, was es mit dem Zoo der Fabeltierwesen auf sich hat und mit welchen Tricks es dem Direktor dieser Einrichtung gelingt, die sagenumwobene Mondfee zu fangen.

Aus dem niedersächsischen Scharmhorst-Marwede stammt Alice Pantermüller, die mit „INSEL DER DINOSAURIER“ an der Ausschreibung teilnimmt.

Hier geht es um Bendix, der einsam ist. Deshalb flüchtet der Bub so oft wie möglich in seine Traumwelt, in der er mit Dinosauriern zusammenlebt. Dann gelangt er auf eine Insel, auf der noch Saurier leben. Wird der Traum Wirklichkeit?

Annette Schwarz aus Bargteheide in Schleswig-Holstein hat „DAS GEHEIMNISVOLLE BOOTSHAUS“ geschrieben.

In diesem Kinderkrimi entdecken die Freundinnen Krake und Sophie ein unbewohntes Bootshaus, nehmen es in Besitz und genießen dort die Ferien – bis sie im Sofakasten Diebesgut finden. Da auch Sophies Oma bestohlen wurde, nehmen die Kinder die Ermittlungen auf.

Das fünfte Manuskript stammt von Gabi Thomas aus Wiesbaden und trägt den Titel „WILLKOMMEN IN STRANGE BRITAIN“.

Das Buch handelt von Jana und Leon, die der Schüleraustausch nicht nach „Great Britain“, sondern nach „Strange Britain“ führt – einer britischen Parallelwelt, in der Fantasiewesen leben. Anfang Mai steht die Gewinnerin fest.

Michael Schleicher

Rubriklistenbild: © Meller

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