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Scooter-Frontmann H.P. Baxxter heizt den Fans im Zenith ordentlich ein.

Münchens größte Aprés-Ski-Party

Scooter-Konzertkritik: Zwei Stunden „Bumm-Bumm-Bumm“ im ausverkauften Zenith

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Im Zenith funktionierte am Montagabend die Old-School-Technoparty von Scooter tipptopp. Das Leben kann so einfach sein. Die Konzertkritik.

Na klar ist es immer das Gleiche: Aus dem Computer hämmert der Technobass gnadenlos "Bumm-Bumm-Bumm", drei Männer hüpfen auf der Bühne rum, einer von ihnen, der älteste, ruft zwischendurch immer wieder was ins Mikrofon - und die Leute im ausverkauften Zenith flippen aus. Bumm-Bumm-Bumm, Scooter sind "in da House" und geben dem Volk, was es will: schlichte Melodien mit ein bisserl Geschrei und Stakkato-Gerufe, bei dem jeder mitgrölen kann. Fertig ist Münchens größte Aprés-Ski-Party! Mit diesem unaufhörlichen Gestampfe und Gedröhne, dass nicht zuletzt dank Scooter-Gründer, Frontman und Technolegende H.P. Baxxter die Skihütten erobert hat. Schönen Dank auch.

Im Zenith aber zerstört das Bumm-Bumm-Bumm kein Naturerlebnis und kein Reh muss flüchten, nein, hier funktioniert die Old-School-Technoparty tipptopp. Junge sexy Tanzdamen und -herren inklusive, die nur zu gern nackte Haut zeigen und sich zum Bumm-Bumm-Bumm räkeln. "How much is the fish?" Egal, das Zenith brummt. Gnadenlos wummert der Bass, der auch schon mittlerweile 53-jährige H.P. Baxxter gibt den jungen Hüpfer und kurvt durch 25 Jahre Bandgeschichte. Pyrotechnik inklusive. Neben ihm an den Synthesizern bzw. Computern Phil Speiser und Michael Simon, fertig ist das Techno-Party-Trio. Hyper Hyper! Weiter weiter! Bumm-Bumm-Bumm.

Das Leben kann so einfach sein. Hirn aus, Scooter an, hüpfen, tanzen, gröhlen, Punkt. Ausrufezeichen!

Armin Rösl

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