+
Die Band Sigur Rós (Archivfoto) gastierte in München

Konzertkritik

Sigur Rós: Nicht von dieser Welt

  • schließen

München - Die isländische Band Sigur Rós gastierte am Sonntag im ausverkauften Zenith. Über allem schwebte der Gesang von Frontmann Jonsi: die Konzertkritik.

Island ist ja bekannt als Heimat großartiger Naturgewalten. Vulkane, Erdbeben, heiße Quellen. Eine musikalische Naturgewalt aus dem hohen Norden, von der sich das Münchner Publikum im ausverkauften Zenith überzeugen konnte, sind Sigur Rós.

Frontmann Jón Þór „Jónsi“ Birgisson entlockt seiner Gitarre mit Hilfe eines Cello-Bogens die ungewöhnlichsten Laute, die zehn Musiker spielen die süßesten Harmonien, nur um im nächsten Moment eine brachiale Geräuschkulisse zu erzeugen. Und über allem schwebt der sphärische Falsettgesang von Frontmann Jonsi – elfenartig, geschlechtslos.

Das übrigens nicht nur auf Isländisch, sondern auch in der Fantasiesprache Vonlenska. Wunderschön und nicht von dieser Welt.

M. Kniepkamp

So wirkt Musik auf unseren Körper

So wirkt Musik auf unseren Körper

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Die Fantastischen Vier in der Oly-Halle: Mit fantastischen Grüßen
München - Wer das Wort „fantastisch“ im Namen führt und auszieht, sein Best-of unters Volk zu bringen, der hängt die Messlatte hoch. Die Fantastischen Vier erfüllen den …
Die Fantastischen Vier in der Oly-Halle: Mit fantastischen Grüßen
Im Reich von Mode und Magie
Zürich - Spätestens seit dem Terroristen-Epos „Carlos“ ist der französische Filmemacher Olivier Assayas auch deutschen Kinofans ein Begriff. Sein preisgekröntes Drama …
Im Reich von Mode und Magie
Mordmotor mit Unwucht
Andreas Kriegenburg inszenierte William Shakespeares „Macbeth“ fürs Münchner Residenztheater
Mordmotor mit Unwucht
Hansi Kraus im Interview: „Wurde von meiner Familie betrogen“
München - Hansi Kraus ist der ewige Lausbub - auch, weil er diesen in Ludwig Thomas Lausbubengeschichten verkörpert. Im Interview spricht Kraus auch über die …
Hansi Kraus im Interview: „Wurde von meiner Familie betrogen“

Kommentare