Skandal um "Aida"

- Ein ägyptischer Konzertagent ist am letzten Tag einer "Aida"-Aufführungsserie vor den Pyramiden von Gizeh mit dem Geld für Künstler und Bühnenarbeiter verschwunden. Wie eine Kairoer Tageszeitung berichtete, waren Ahmed Mohammed Ibrahim und die 2,5 Millionen ägyptische Pfund (knapp eine halbe Million Euro) Gage vor der Aufführung unauffindbar. Kulturminister Faruk Husni habe den Künstlern versprochen, dass sie bezahlt werden.

Erst dann waren die ausländischen Sänger bereit, auf die Bühne zu gehen. Der Konzertagent ist Besitzer einer Firma, die das viertägige Spektakel vor den Pyramiden im Auftrag des Ministeriums organisiert hatte. Schon zuvor hatte es Probleme gegeben. Erst starb Dirigent Anton Guadagno, dann sagte Ersatzmann Maurizio Arenam aus gesundheitlichen Gründen ab, so dass der Ägypter Jasser Nader Abbas einsprang.<BR>

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