Staatsballett eröffnet Spielzeit mit Cranko-Ballett "Onegin"

München - Mit dem Ballett "Onegin" als Hommage an den Choreographen John Cranko hat das Bayerische Staatsballett in München am Sonntagabend seine Spielzeit eröffnet. Das Publikum feierte die rund 40 Jahre alte aufwendig ausgestattete Inszenierung mit großen Beifall.

Cranko, der am 15. August 80 Jahre alt geworden wäre, hatte das Ballett zur Musik von Peter Tschaikowsky 1965 in Stuttgart uraufgeführt und nach heftiger Kritik der Presse zwei Jahre später in einer geänderten Fassung wieder auf die Bühne gebracht. 1972 stand es erstmals in München auf dem Spielplan, wo Cranko von 1968 bis 1970 Ballettdirektor war. Das Ballett beruht auf dem Drama "Eugen Onegin" des russischen Nationaldichters Alexander Puschkin.

 Es erzählt die unglückliche Liebe der jungen Tatjana zu dem weltgewandten, eitlen Onegin. Die Geschichte entwickelt sich immer mehr zum Drama, erst recht als Onegin den Verlobten von Tatjanas Schwester Olga bei einem Duell tötet. Tschaikowsky verarbeitete das Drama in der Oper "Eugen Onegin". Die Musik zu Crankos Ballett arrangierte Kurt-Heinz Stolze aus verschiedenen Werken Tschaikowskys.

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