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Die Jungen Riederinger im Zelt auf dem Marstallplatz.

Mit der Staatsoper zelten

Keine eitlen Diven, jedenfalls keine singenden, dafür Krachledernes aus dem Chiemgau.

Zur Eröffnung des „Under Construction“-Zelts auf dem Marstallplatz fühlte sich die Bayerische Staatsoper ihrem Namen verpflichtet und holte sich die Jungen Riederinger Musikanten, die bekanntlich schon manche Volkstheater-Aufführung aufgemischt haben. Intendant Nikolaus Bachler versteht die Aktionen hinter dem Nationaltheater als ungewöhnliche, manchmal auch freche Ergänzung zum klassischen Festspiel-Programm. Geöffnet ist das (bewirtschaftete) Zelt zwischen 11 und 1 Uhr. Und zum Premieren-Spektakel an diesem Sonntag haben sich die „Lohengrin-Piraten“ eine Art Entweihung ausgedacht: Sie zapfen ab 17 Uhr im Marstall-Zelt die Bild- und Tonkanäle der Übertragung an und basteln sich ihre eigene Wagner-Variation.

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