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Das am Montag in Nürnberg eröffnete Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft solle vor allem Freiberufler und kleinere Unternehmen fit für den Markt machen.

Eröffnung in Nürnberg

Staatsregierung will Kreative mit neuem Zentrum unterstützen

Nürnberg - Die bayerische Staatsregierung will mit einer zentralen Beratungsstelle die Kulturszene und Medienwirtschaft im Freistaat besser vernetzen und unterstützen. Am Montag wurde sie in Nürnberg eröffnet.

Das am Montag in Nürnberg eröffnete Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft solle vor allem Freiberufler und kleinere Unternehmen fit für den Markt machen, teilte das Wirtschaftsministerium mit.

Das Zentrum werde eng mit dem unlängst gegründeten Münchner Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft zusammenarbeiten, erläuterte Ministerin Ilse Aigner (CSU). Als erstes sind Gespräche mit Kreativen und Kulturschaffenden in allen Regierungsbezirken geplant, um den Beratungsbedarf der Betroffenen zu ermitteln.

Zu der Branche gehören neben den Entwicklern von Computerspielen und der Rundfunk- und Filmwirtschaft auch Presse-Verlage, der Kunstmarkt und die Musikwirtschaft. In Bayern rechnet das Ministerium der Branche rund 47.000 Unternehmen mit rund 300.000 Beschäftigten zu. Der Jahresumsatz liegt bei knapp 30 Milliarden Euro.

dpa

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