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So sah das Berliner Stadtschloss um die Jahrhundertwende aus.

Das Stadtschloss in italienischer Hand

Berlin - Ein Italiener baut das Berliner Stadtschloss wieder auf. Die Jury aus Architekten und Politikern hat sich einstimmig für Architekt Francesco Stella aus Vicenza entschieden und ihm das Jahrhundertprojekt in der deutschen Hauptstadt anvertraut.

Das Gebäude soll als Humboldt-Forum drei der vier Barockfassaden des einstigen Hohenzollern-Schlosses erhalten und von 2010 bis 2013 für 552 Millionen Euro errichtet werden. Das um 1700 von Andreas Schlüter erweiterte Schloss war Residenz der Preußen-Könige. 1950 wurde die im Krieg beschädigte Ruine vom SED-Regime gesprengt. Mit dem Neubau erhält die Berliner Mitte nach jahrelangen Debatten und nach dem Abriss des Palastes der Republik ihr städtebauliches Herz zurück. Für die letzte Runde des Wettbewerbs hatten sich 30 Büros qualifiziert. Der Bundestag hatte 2002 den Wiederaufbau mit Originalfassaden beschlossen. Lediglich an der Ostseite ist eine freie Gestaltung möglich. Im Schloss wird das Humboldt-Forum als ein Schaufenster für Kultur und Wissenschaft errichtet. Dort sollen außereuropäische Sammlungen der Berliner Museen sowie eine Bibliothek untergebracht werden.

dpa

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