Starke Konkurrenz

- Bei der Verleihung des 18. Europäischen Filmpreises am Samstag in Berlin haben auch zwei deutsche Regisseure Chancen auf den Hauptpreis. Wim Wenders ist mit seinem Familiendrama "Don't Come Knocking" für den besten Film nominiert. Marc Rothemund geht mit "Sophie Scholl - Die letzten Tage" an den Start. Zu den nominierten Produktionen gehören außerdem "Caché´" des österreichischen Regisseurs Michael Haneke, der Afghanistan-Film "Brydre" ("Brothers - Zwischen Brüdern") der Dänin Susanne Bier, die belgisch-französische Koproduktion "L' Enfant" von Jean-Pierre und Luc Dardenne sowie der britische Streifen "My Summer of Love" von Pawel Pawlikowski.

Marc Rothemund und Wim Wenders nominiert

Ein Gewinner steht bereits fest: Der britische Schauspieler Sean Connery (75) wird bei der Filmpreis-Gala in der Treptower Arena vor rund 1200 Gästen mit dem Ehrenpreis für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Der "James Bond"-Darsteller spielte in mehr als 70 Filmen. Dazu zählen Rollen in "Marnie" von Alfred Hitchcock, "Mord im Orient-Express" von Sidney Lumet, "Die Unbestechlichen" von Brian De Palma und "Der Name der Rose" von Jean-Jacques Annaud.

Für den Preis als bester Schauspieler wurden Henry Hübchen ("Alles auf Zucker"), Ulrich Matthes ("Der neunte Tag"), Daniel Auteuil ("Caché´"), Romain Duris ("Der wilde Schlag meines Herzens"), Jé´ré´mie Renier ("L' Enfant") und Ulrich Thomsen ("Brothers - Zwischen Brüdern") nominiert. Ins Rennen um den Preis als beste Schauspielerin gehen Julia Jentsch ("Sophie Scholl - Die letzten Tage"), Audrey Tautou ("Mathilde - eine große Liebe"), Juliette Binoche ("Caché´"), Sandra Ceccarelli ("La vita che vorrei"), Connie Nielsen ("Brothers - Zwischen Brüdern") und Natalie Press ("My Summer of Love"). 

Wim Wenders ("Don't Come Knocking") ist auch in der Kategorie "Beste Regie" am Start. Er konkurriert dort mit dem Spanier Alex de la Iglesia ("Ein perfektes Verbrechen"), Michael Haneke ("Caché´"), Roberto Faenza ("Alla luce del sole"), Pawel Pawlikowski ("My Summer of Love"), Susanne Bier ("Brothers - Zwischen Brüdern") und Cristi Puiu ("Der Tod des Herrn Lazarescu"). Die Gewinner in den insgesamt 15 Kategorien werden von den 1600 Mitgliedern der Europäischen Filmakademie gewählt. Durch die Gala führt bereits zum zweiten Mal Heino Ferch.

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