Starrchitekt Meier stellt Pläne zum Arp-Museum vor

- Remagen - Der amerikanische Architekt Richard Meier will erstmals seine aktuellen Entwürfe zum geplanten Arp-Museum in Remagen (Rheinland-Pfalz) der Öffentlichkeit vorstellen. Am kommenden Dienstag präsentiere er sie dort gemeinsam mit dem rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck (SPD), teilte der Direktor des künftigen Museums, Raimund Stecker. Anschließend seien das Modell und die zehn Pläne drei Tage lang in einer Ausstellung in Remagen zu sehen.

<P>Das geplante Museum für die Werke des Malers und Bildhauers Hans Arp (1887-1966) gilt als ehrgeizigstes Kulturprojekt des Landes Rheinland-Pfalz. Das Museum soll auch die Werke von Arps Frau Sophie Taeuber-Arp (1889-1943), Sammlungen der Stiftung Bahnhof Rolandseck und des 1997 gestorbenen Kunstmäzens Johannes Wasmuth sowie eine Kollektion von Gegenwartskunst beherbergen.</P><P>In Remagen wird laut Planung bis zum kommenden Jahr der Künstlerbahnhof Rolandseck als früheres Domizil der Arp-Werke saniert. Von 2004 bis 2006 soll auf einem Hang daneben der Neubau von Meier errichtet werden. Beide Gebäude sollen mit einem Tunnel und einem Aufzug verbunden werden. Die veranschlagten Kosten von insgesamt 26,7 Millionen Euro wollen Bund und Land übernehmen.</P><P>Bereits am Montagabend soll in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz in Berlin eine Ausstellung mit rund 50 Gemälden und Skulpturen von Arp eröffnet werden. Stecker zufolge sind sie die Höhepunkte der Arp-Sammlung des Landes mit insgesamt mehr als 400 Werken. Der Titel der bis 19. Oktober laufenden Ausstellung, "ARP 53424 Remagen", verweist auf den Standort des neuen Arp-Museums.</P>

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