Stoiber vergibt Bayerischen Fernsehpreis

- München - Für außergewöhnliche Leistungen im Fernsehen hat Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) den Bayerischen Fernsehpreis 2003 vergeben. Der Regisseur Helmut Dietl ("Kir Royal") erhielt für sein Lebenswerk den Ehrenpreis des Ministerpräsidenten. Sonderpreise gingen an die ARD-"Tagesschau" und Horst Tappert ("Derrick").

<P>"Blaue Panther" bekamen bei der Gala im Münchner Prinzregententheater unter anderem die ZDF-Moderatorin Maybrit Illner ("Berlin Mitte"), Produzent Jan Mojto, Regisseur Matti Geschonneck, die Komiker Anke Engelke und Olli Dittrich ("Blind Date") sowie RTL-Achorman Peter Kloeppel. Der Bayerische Fernsehpreis wurde zum 15. Mal verliehen und ist in diesem Jahr mit insgesamt 140 000 Euro dotiert.</P><P>Die Gala, die live im Bayerischen Fernsehen übertragen wurde, moderierten die Fernsehkommissare Michaela May ("Polizeiruf 110") und Udo Wachtveitl ("Tatort"). Mit Horst Tappert als "Derrick" und Hannelore Hoger als Bella Block in der Episode "Tödliche Nähe" der ZDF-Kriminalreihe sind zwei Fernsehkommissare auch unter den Preisträgern. Die Preis-Serie rund um Kriminalität und Polizei komplettieren Hilmar Thate als Chef des Bundeskriminalamtes in "Operation Rubikon" (ProSieben) und Anneke Kim Sarnau als Polizistin in "Die Hoffnung stirbt zuletzt" (NDR/ARD).</P><P>Mehrere Auszeichnungen gab es für hohe Qualität bei der Vermittlung von Information. Stellvertretend für die Redaktionen der ARD-"Tagesschau" nahm Chefredakteur Bernhard Wabnitz den Auszeichnung für das Nachrichten-Flaggschiff entgegen. Die Moderatorin Maybrit Illner erhielt den Preis für ihre ZDF-Talk-Sendung "Berlin Mitte", in der sie "das wirkliche Gespräch und damit Informationsgewinn" suche. Ein Fernsehpreis ging auch an die Autoren André Zalbertus und Peter Kloeppel für ihre RTL-Dokumentationsreihe "Kanzler, Krisen, Koalitionen". Ausgezeichnet wurde auch der Produzent Jan Mojto für den opulenten ZDF-Vierteiler "Napoleon". Insgesamt wurden in diesem Jahr 17 Einzelpreise an 21 Preisträger vergeben, sie waren aus 300 Vorschlägen ausgewählt worden.</P>

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Jonas Kaufmanns Otello: Nur ein Seitensprung
Diesem Debüt hat die Opernwelt entgegengefiebert: Jonas Kaufmann singt in London erstmals die Titelrolle von Verdis „Otello“. So ganz passt die Partie nicht zu ihm.
Jonas Kaufmanns Otello: Nur ein Seitensprung
Verschwitzte Sommernacht mit „The Whiskey Foundation“ im Strom
Verschwitzte Sommernacht mit „The Whiskey Foundation“ im Strom
Glut in der Zwiebel
Zum Auftakt des Münchner Filmfests wird der erste Dokumentarfilm über Bud Spencer uraufgeführt.
Glut in der Zwiebel
Don Giovannis Affären: „Frauen wollen das“
Man kann ihn als verrucht und verdorben abtun, man kann allerdings auch die Schuld ein Stück weit bei den Opfern Don Giovannis suchen - so wie es Regisseur Herbert …
Don Giovannis Affären: „Frauen wollen das“

Kommentare