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Zur Premiere im Nationaltheater

Summe der Sehnsüchte

Vor 100 Jahren revolutionierte Fokine mit seinen Ballets Russes die klassischen Ausdrucksformen

Original rekonstruiert

Als Chefchoreograph der Ballets Russes kreierte Fokine 1910 „Shéhérazade“. Diese glühende Eifersuchtsintrige um eine Harems-Lieblingsfrau zu Musik von Rimski-Korsakow hat die Enkelin Isabelle Fokine rekonstruiert und im Staatsballett einstudiert. Sinnlich geschwungene Körperlinien (Fokine liebte die S-Kurve der antiken Statuen) und die orientalischen Gewänder und Schleier, realisiert nach Original-Entwürfen, werden im Münchner Nationaltheater die Ära der Ballets Russes beschwören. Von Diaghilews anderer Choreographie-Koryphäe Bronislawa Nijinska, Schwester von Nijinsky, kommt „Les Biches“ (1924) zu Musik von Poulenc zur Aufführung. Dazu die Uraufführung „Once Upon an Ever After“ (Es war einmal in alle Ewigkeit) des Australiers Terence Kohler, ein Streifzug durch Ballette des 19. Jahrhunderts als Summe der Sehnsüchte und Träume dieser Ballettvergangenheit.

von Malve Gradinger

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