Susanne Gaensheimer wird Direktorin im Museum für Moderne Kunst

Frankfurt/München - Susanne Gaensheimer, Leiterin der Sammlung für Internationale Gegenwartskunst und Kuratorin in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus in München, soll neue Direktorin im Frankfurter Museum für Moderne Kunst werden. Gaensheimer trete damit die Nachfolge von Udo Kittelmann an, teilte der Frankfurter Kulturdezernent Felix Semmelroth (CDU) am Donnerstag mit.

Der Magistrat muss der Ernennung der 41 Jahre alten Kunsthistorikerin noch zustimmen. Kittelmann tritt im November diesen Jahres sein neues Amt als Direktor der Nationalgalerie in Berlin an.

Gaensheimer hat über den Performancekünstler Bruce Nauman promoviert und zahlreiche Publikationen zu zeitgenössischen künstlerischen Positionen veröffentlicht. Nach Angaben des Frankfurter Kulturdezernats hat Gaensheimer die Sammlung zeitgenössischer Kunst im Lenbachhaus erfolgreich ausgebaut und um Arbeiten der von ihr kuratierten Ausstellungen ergänzt. Darunter sind Werke von Gerhard Richter, Katharina Sieverding oder David Claerbout.

"Gaensheimer ist hoch qualifiziert als Ausstellungsmacherin wie als Sammlungsleiterin und hat in der Kunstszene einen hervorragenden Ruf. Ihre präzisen Ideen für die zukünftige Ausrichtung des Museums für Moderne Kunst sind sehr überzeugend", sagte Semmelroth. Er habe seine Entscheidung mit der schwarz-grünen Koalition abgestimmt und werde die Kandidatin nach der Sommerpause im Magistrat vorstellen.

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