Tanzwochen Neuss zeigen Trends aus USA

Neuss - Modern Dance aus Chicago und mythischer Tanz aus Hawaii: Weltbekannte Compagnien aus den USA stehen im Zentrum der diesjährigen Internationalen Tanzwochen in Neuss.

 Die Tanzwochen, die zwischen Oktober und kommenden März stattfinden, seien ein Forum "allermöglicher Arten des zeitgenössischen Tanzes", sagte Rainer Wiertz, seit 1983 Leiter der Tanzwochen, am Dienstag.

Nur "klassisches Ballett à la Schwanensee" gebe es nicht. Neben den Amerikanern kommen Choreografen aus England, Frankreich und der Schweiz. Einen gemeinsamen Trend der unterschiedlichen Darstellungsformen sieht Wiertz in diesem Jahr in der Verwendung klassischer Musik "von Vivaldi über Mozart und Dvorak bis Ravel".

Eine Besonderheit dürfte vor allem der Hawaiianische Tanzabend mit der Company "Maui Arts Dance" und dem Hula-Tänzer Hôkûlani Holt werden. Der Abend wird in Kooperation mit dem Internationalen Tanzfestival NRW von Pina Bausch (7. bis 30. November) ausgerichtet.

Insgesamt gibt es sechs Vorstellungen, pro Monat eine. Drei davon sind Deutschlandpremieren. Den Auftakt am 22. Oktober macht das Ballett de Biarritz des französischen Choreographen Thierry Malandin, das damit sein einziges Gastspiel in Deutschland gibt. Ebenso einmalig ist die "Lar Lubovitch Dance Company" aus Chicago sowie "Parcons Dance" aus New York. Den Abschluss bildet am 24. März 2009 der Auftritt des Junior Balletts von Heinz Spoerli aus Zürich, einem der besten Nachwuchsensembles Europas.

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