88 Tasten und noch einiges mehr

- Man müsste Klavier spielen können, heißt es in einem alten Schlager. In München gibt es seit nunmehr 23 Jahren eine Institution, die diese Sehnsucht befeuert: den Klaviersommer. Auch in diesem Jahr, von 8. bis 25. Juli, scharen sich 16 internationale Künstler und Gruppen aus Jazz und neuer, improvisierter Musik um die 52 weißen und 36 schwarzen Tasten. Den Auftakt machen am 8. Juli um 21 Uhr im Prinzregententheater der Vibraphonist Gary Burton und Makoto Ozone am Piano. Gary Burton bemühte sich schon früh um die Fusion zwischen Jazz und Rock - noch bevor Miles Davis 1969 das epochale "Bitches Brew" aufnahm.

<P>Was kommerziellen Erfolg angeht, kann Bobby McFerrin wohl kaum ein Jazzer das Wasser reichen. Mit der Formation "Voicestra" tritt der mit zehn Grammy-Auszeichnungen dekorierte Sänger am 11. Juli um 20 Uhr in der Philharmonie auf.</P><P>Mit seinem 14-köpfigen Lincoln Center Jazz Orchestra gastiert der Trompeter Wynton Marsalis am 19. Juli um 21 Uhr im Bayerischen Hof. "Out here to swing" hieß die US-Tour des Ensembles, und in dieser Hinsicht werden sie auch in Bayern nichts zu wünschen übrig lassen.Johannes Löhr</P><P>Karten und Infos zu allen Künstlern des Klaviersommers gibt es telefonisch unter 089/ 54 81 81 81.<BR><BR></P>

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