Tausende Palästinenser bei Staatsbegräbnis für Dichter Darwisch

Ramallah - Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung ist der gestorbene palästinensische Nationaldichter Mahmud Darwisch mit einem Staatsbegräbnis in Ramallah beigesetzt worden.

Der Sarg wurde in eine palästinensische Fahne gehüllt und mit Blumen geschmückt. Eine militärische Ehrenformation schritt mit dem Sarg den roten Teppich ab. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas würdigte das Lebenswerk von Darwisch, der zu den herausragenden zeitgenössischen Dichtern in der arabischen Welt gehört.

Der 67 Jahre alte Darwisch war im Freitag in Houston (Texas) an den Folgen einer Herzoperation gestorben. Darwisch galt zugleich als poetische Stimme und moralische Instanz seiner Landsleute. Themen wie Vertreibung, Verlust der Heimat, Besatzung und der Kampf für Unabhängigkeit ziehen sich wie ein roter Faden durch sein künstlerisches Werk. Seine mehr als 30 Gedichtbände sind in 30 Sprachen übersetzt worden.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Marionetten der Macht im Volkstheater
Der indische Regisseur Sankar Venkateswaran entwickelte fürs Münchner Volkstheater das Stück „Indika“. Lesen Sie hier unsere Premierenkritik:
Marionetten der Macht im Volkstheater
Schon der kleine Tim wusste, dass Bendzko eines Tages singen wird
Er ist einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Sänger – jetzt spielt Tim Bendzko in München. Wir trafen den 32-Jährigen vor seinem Konzert in der Olympiahalle zum …
Schon der kleine Tim wusste, dass Bendzko eines Tages singen wird
Puppetry Slam Festival von 20. bis 22. Juni 2017 im Pressehaus
Vier virtuose Puppenspielende - ein großes Spektakel: Münchner Merkur und tz veranstalten im Pressehaus das erste Puppetry Slam Festival Deutschlands.
Puppetry Slam Festival von 20. bis 22. Juni 2017 im Pressehaus
DJ Paul Kalkbrenner in der Münchner Muffathalle: Die Konzert-Kritik
Am Freitagabend ist DJ Paul Kalkbrenner in der Münchner Muffathalle aufgetreten. Hier lesen Sie die Konzert-Kritik.
DJ Paul Kalkbrenner in der Münchner Muffathalle: Die Konzert-Kritik

Kommentare