Ingolstadt entlässt Walpurgis - Interims-Nachfolger steht fest

Ingolstadt entlässt Walpurgis - Interims-Nachfolger steht fest

Technisch machbar

- "Spaßbaggern" am Vatertag steht in diesem Jahr auf dem Programm der Bayerischen Theatertage, und dabei handelt es sich weder um eine besondere Form der Anmache, noch um ein neues Theatergenre. Das vergnügliche Bewegen von Erdmassen per Schaufellader ist nur eines der vielen Projekte, mit denen das Landestheater Schwaben in Memmingen, wo die 24. Theatertage ausgetragen werden, die gesamte Stadt infizieren und zum Mitfeiern anregen will.

Denn, so der ausrichtende Intendant Walter Weyers, das sei neu in der Gestaltung des Festivals und die große Chance für Memmingen: "Das Kulturfest wird zum Stadtfest ausgeweitet." Und während Gastspielhonorare, Aufenthalts- und Transportkosten durch Zuwendungen des Freistaats und des Bühnenvereins abgedeckt würden, habe man Memminger Unternehmen bewegen können, mit einem sechsstelligen Betrag Rahmenprogramm und Kooperationen mit Schulen zu unterstützen.

Für die Hauptveranstaltung, nämlich das Theatertreffen vom 13. bis zum 28. Mai, habe man alle bayerischen Theater öffentlicher Hand gewinnen können. Was sie präsentieren, wurde weder unter ein gemeinsames Motto gepresst, noch hat eine Jury eine Auswahl der Besten getroffen. "Es war ein demokratischer Prozess", sagte Oberspielleiter Peter Kesten bei der Vorstellung des Programms, "die Häuser haben technisch machbare und inhaltlich passende Produktionen selbst ausgesucht". Aus München sind das Bayerische Staatsschauspiel mit Werner Fritschs "Das Rad des Glücks", die Kammerspiele mit Enda Walshs "Chatroom" und das Volkstheater mit "Viel Lärm um nichts" vertreten. Außerdem zeigt das Gärtnerplatztheater sein Projekt mit Gymnasiasten "Tanz macht Schule" und präsentiert im Rahmen des Kindertheater-Schwerpunkts einen Workshop. Mit dem Kindertheaterstück "Nora und der Zauberpinsel" ist auch die Bayerische Theaterakademie vertreten sowie mit "Vertrauen auf Irrtum" und der Metropol-Koproduktion "I Furiosi - die Wütenden". Die Schauburg, Theater der Jugend, führt ihr Märchenstück "Die drei Wünsche auf", und auch die Falckenbergschule gibt ihre Visitenkarte in Memmingen ab: mit Roland Schimmelpfennigs Beziehungsskizzen "Vorher/Nachher".

Der Vorverkauf hat bereits begonnen. Karten: Tel. 08331/ 94 59 16 oder München Ticket, Tel. 089/54 81 81 81; www.bayerische-theatertage.de.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

„Lear“ in Salzburg: Apokalypslein now
Die letzte Premiere der Salzburger Festspiele bringt ein Schlüsselwerk der Moderne auf die Bühne, Aribert Reimanns „Lear“. Während Bariton Gerald Finley triumphiert, …
„Lear“ in Salzburg: Apokalypslein now
Fans fassungslos: Jamie-Lee hat eine Mitteilung, die alles verändern wird
Sie wurde Letzte beim ESC 2016. Doch trotzdem machte sie weiter. Doch jetzt sind die Fans fassungslos: Jamie-Lee hat eine Mitteilung, die alles verändern wird.
Fans fassungslos: Jamie-Lee hat eine Mitteilung, die alles verändern wird
Maler Karl Otto Götz ist tot
Er galt als Pionier der abstrakten Kunst der Nachkriegszeit: Karl Götz. Der Maler ist im Alter von 103 Jahren gestorben.
Maler Karl Otto Götz ist tot
Zum Tod von Jerry Lewis: Amerikas trauriger Clown
Zeit seines Lebens hat Jerry Lewis die Menschen zum Lachen gebracht. Diese Fähigkeit schien ihm angeboren zu sein. Dabei durchlebt auch der Komiker schwarze Stunden.
Zum Tod von Jerry Lewis: Amerikas trauriger Clown

Kommentare