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Zur Zeit die Stimme von Toto: Joseph William (Archivbild).

Konzert in der Olyhalle

Totos Mainstream-Rock schimmert - was soll daran schlecht sein?

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Trauerspiel Toto! Vor drei Jahren hagelte es negative Kritiken, aber warum eigentlich? Was wollen die Fans denn hören von Toto? Eben! Und das hört sich auch beim 40. Geburtstag der Band noch immer gut an. 

München - Toto ist top! So sieht es jedenfalls das Publikum, das beim Opener "Alone" vom neuen Album "40 Trips Around The Sun" noch etwas zum Warmwerden braucht. Doch beim zweiten Song, dem Erfolgshit: "Hold the Line", kann dann schon jeder mitsingen. Apropos singen: Gründungs-Gröler und Band-Stinkstiefel Bobby Kimball ist nicht mehr dabei, was schade ist. Doch Erneut-Nachfolger Joseph Williams hat Toto bereits in einem dreijährigen Gastspiel in den 80ern ein Gesicht gegeben. Und eine Stimme. Die hohen Töne sitzen, wohl auch altersbedingt nicht mehr ganz so hoch.

Toto ist traumhaft

"Lovers in the Night", einem Klassiker vom mehrfach preisgekrönten Album "Toto IV" folgt "Spanish Sea" von der Geburtstags-Scheibe. As bekannte wechseln sich ab mit neuem Material - das im unverkennbaren Toto Sound, im Mainstream Rock schimmert. Was soll daran schlecht sein? Toto ist traumhaft! Denn von den Musikern der Band Toto darf man als Zuhörer vor allem eines erwarten: Perfektion, nicht weniger. Allen voran von den Gründungsmitgliedern Steve Lukather und David Paich. Sie haben Musikgeschichte mitgeschrieben. Und das merkt man in jedem Akkord, in jedem famos filigranen Lukather- oder Paich-Solo.

Toto ist Toto - auch nach 40 Jahren! Und die Band weiß, wie man es macht, hat nichts verlernt. Der Abend endet mit einem Klassiker. "I bless the rains down in Africa". Das wollen die Toto-Fans in der Olyhalle hören. Nichts anderes.

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