Unterm Christbaum: Residenztheater bietet Geschenk-Abo

- So fröhlich hat ein Theater schon lange nicht mehr für sich geworben. Das Bayerische Staatsschauspiel heizt zur kalten Jahreszeit mächtig ein: Mit einem Foto aus der Residenztheater-Inszenierung "Geschichten aus dem Wiener Wald" (Regie Barbara Frey) macht es das Haus allen Unentschlossenen leicht, ihre Weihnachtsgeschenke zu organisieren. Und zwar mit einem attraktiven Angebot: vier Inszenierungen zu einem passablen Preis - je nach Platzkategorie zwischen 35 und 99 Euro.

Ausgewählt wurden vier Aufführungen, die sich besonders großer Publikumsbeliebtheit erfreuen. Das ist zum einen die zur Zeit aktuellste Produktion - Horváths "Wiener Wald" mit Sunnyi Melles, Juliane Köhler, Lambert Hamel, Gerd Anthoff, Thomas Loibl; Premiere war gerade erst - im Oktober 2005. Zum anderen sind es Shakespeares "Kaufmann von Venedig" (Regie Dieter Dorn, Premiere 2001) mit Rolf Boysen und Thomas Holtzmann, Raimunds "Bauer als Millionär" (Regie Franz Xaver Kroetz, Premiere 2002) mit Jörg Hube, Gerd Anthoff und Sibylle Canonica sowie O'Neills "Eines langen Tages Reise in die Nacht" (Regie Elmar Goerden, Premiere 2005) mit Cornelia Froboess, Rainer Bock und Jens Harzer.

Wenn man bedenkt, dass im Residenztheater die teuersten Karten im Schnitt 40 Euro kosten, sind die 99 Euro für das offerierte Weihnachts-Abo tatsächlich ein "Geschenk". Das gilt nicht nur für die höchste, sondern auch für die niedrigste Preisstufe, bei der der Einzelplatz normalerweise um 12 Euro kostet.

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