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Die Schauspieler Moritz Kienemann (v.l.n.r.), Timocin Ziegler, Julia Richter und Leon Pfannenmüller agieren während einer Probe für das Stück "Dogtown Munich" im Volkstheater in München auf der Bühne.

Heute Abend im Münchner Volkstheater

Uraufführung von „Dogtown Munich“ - Liebe und Abscheu zu München

München - „Dogtown Munich“ feiert im Münchner Volkstheater heute Abend seine Uraufführung. Das Stück handelt von Liebe als auch von Abscheu zu der Stadt München.

Die einen finden München grauenvoll, andere lieben die Stadt. „Dogtown Munich“ heißt das neue Theaterstück des avantgardistischen Autors und Filmemachers Herbert Achternbusch. Es zeigt Liebe und Abscheu zu der Weltstadt mit Herz. Am heutigen Sonntag, 12. Februar, 20Uhr feiert „Dogtown Munich“ im Münchner Volkstheater seine Uraufführung.

Um den 78-jährigen Achternbusch, der vor allem in den 1980er Jahren mit Filmen und Theaterstücken für Skandale im katholischen und schwarz regierten Bayern gesorgt hatte, war es zuletzt ruhig geworden.

Die junge Regisseurin Pinar Karabulut wagt sich nun an das Stück Achternbuschs, das schon zwei Jahre in der Schublade lag. In dem Stück kommen die typischen Achternbusch-Themen auf die Bühne: die katholische Kirche, die bayerische Heimat, die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und die Antike.

Das Stück spielt auf dem Marienplatz, eine wesentliche Rolle hat die Mariensäule. Laut Volkstheater formulieren die Protagonisten, darunter das Mädchen Zunge, der Schauspieldirektor, Herakles und zwölf Neonazis ihre Liebe und Abscheu zu München.

dpa

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